Hursky/Schober (SPÖ) ad Nepp: Mehr Polizei. Das wäre Ihre Chance gewesen!

Wien (OTS/SPW-K) - "Tun Sie nicht so, als wäre Wien eine Stadt von Messerstechern. Es wäre zudem Ihr FPÖ-Innenminister Kickl gewesen, der die ultimative Chance hatte, für mehr Polizei in Wien zu sorgen", stellt SPÖ-Gemeinderat Christian Hursky klar. "Anstatt für mehr Polizei zu sorgen, kaufte Kickl Pferde. Nun nach mehr Sicherheit zu lechzen, ist also unglaubwürdig, Herr Nepp."

Zwei Attacken auf Frauen durch einen unbekannten Täter in Favoriten sind natürlich tragisch. Wien ist dennoch eine sichere Stadt und keine, in der man sich fürchten muss, vor die Türe zu treten. Laut Hursky habe anscheinend nur die FPÖ diese lebensbedrohenden Sorgen. "Mit derart abscheulichen Taten politisches Kleingeld zu waschen, ist aber erbärmlich", hält der SPÖ-Gemeinderat fest.

Die FPÖ-Forderung nach einem Sicherheitsstadtrat ist zudem absurd, denn schließlich fällt die Wiener Polizei in die Kompetenz eines Innenministers. "Der letzte FPÖ-Innenminister hat übrigens die Einsparungen an der Polizei nicht ausgeglichen. Im Gegenteil, anstatt sich um mehr Personal sowie eine moderne Ausrüstung zu kümmern und die teilweise desolaten Wachzimmer zu sanieren, investierte Kickl in teure und unnötige Pferde."

Kriminialstatistik 2018 zeigt Rückgang an Gewaltdelikten=

Die bekanntesten Vertreter der Wiener FPÖ wurden durch das Ibiza-Video untragbar. "Spannend, denn nun kommt die FPÖ mit absurden Forderungen nach Sicherheit", so SPÖ-Gemeinderat Marcus Schober, der erinnert: "FPÖ-Vertreter wollten die österreichische Medienlandschaft umkrempeln und an Russland verscherbelt wissen. Die FPÖ-Vertreter gaukelten den Menschen vor, für Sicherheit zu stehen. Dabei haben sie mit dem Auftritt im Video die Menschen und Österreich verraten. Sie waren mit Ihrem Innenminister Kickl zudem auch illoyal der Polizei gegenüber. Sie haben nicht für mehr Personal gesorgt. Leidtragende sind die Wienerinnen und Wiener."
SPÖ-Gemeinderat Schober ist außerdem der Meinung, dass die FPÖ Realitätsverweigerung und Panikmache betreibt. "Denn ein Blick auf die jüngste Kriminalstatistik zeigt klar: Eigentums- und Gewaltdelikte sinken beständig, die Aufklärungsquote steigt. Und das obwohl die Wiener Polizei durch die Innenminister Sobotka und Kickl ausgehungert wurde. Bewundernswert das Engagement der Polizistinnen und Polizisten angesichts der stiefmütterlichen Behandlung durch die FPÖ."
Abschließend erteilt Schober der FPÖ den Rat auf eigene Mitglieder zu achten, die mit scharfer Munition wild um sich schießen, wie jüngst ein FPÖ-Gemeinderat in Bergheim. "Aber schon klar: wild um sich geschossen, verhaftet, mehrere Waffen sichergestellt, aus der Partei ausgeschlossen. Bedauerlicher Einzelfall."

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