SPÖ-Wohnbausprecherin Becher: „Juni-Inflation belegt, dass Österreich eine zukunftsorientierte Wohnpolitik braucht“

Wien (OTS/SK) - Die akut steigenden Mieten (3,3 Prozent im Juni bei einer Gesamtinflation von 1,6 Prozent) machen Wohnen zu einem schmerzhaften Kostenfaktor für weite Teile der Bevölkerung, sagt SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher. „Obwohl die Untätigkeit der abgewählten Regierung das Wohnen heute zu einer Art neuen Mittelstandsteuer auswachsen lässt, halten die Vertreter der abgewählten Parteien an ihrer blinden Marktgläubigkeit fest. Ich halte daher fest, dass ohne gesetzlichen Eingriff kein wirtschaftlicher Befreiungsschlag für jene kommt, die zu viel für das Wohnen bezahlen“, betont Becher. ****

Neben einem einfachen, einheitlichen und transparenten Wohnrecht in Form eines modernen Universalmietrechts fordert Becher die Einschränkung des Zuflusses von spekulativem Kapital und ein Bündel von Sofortmaßnahmen, die „eine zukunftsorientierte Wohnpolitik für Österreich bedeuten würden“.

Becher weiter: „Außerdem muss jener Teil der kürzlich von Türkis-Blau und Neos beschlossenen Gesetzesnovelle für GenossenschaftsmieterInnen zurückgenommen werden, der durch die Wiedereinführung der Auslaufannuitäten für bis zu 450.000 Haushalte eine Mehrbelastung von 2.000 bis 3.000 Euro bedeutet.“ (Schluss) bj/wf/mp

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