Korosec ad Kassenfusion: SPÖ und PVÖ verbreiten bewusst Halbwahrheiten

Einsparungspotenzial durch Fusion von 300 Millionen Euro jährlich wird verschwiegen.

Wien (OTS) - „Die Kassenfusion bringt durch eine schlankere und effizientere Verwaltung jährliche Einsparungen von 300 Millionen Euro ein. Das belegt das vom Sozialministerium in Auftrag gegebene Gutachten deutlich. Das ist der Beweis, dass die Kassenfusion ein richtiger und wichtiger Schritt ist, auch wenn die SPÖ und Ministerin Zarfl aus offensichtlich parteipolitischen Motiven dagegen Sturm laufen. Dass sie nicht davor zurückschrecken, bewusst Tatsachen zu verschleiern und Unwahrheiten zu verbreiten, wundert mich nicht.“, sagt Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec. Sie kritisiert, dass die SPÖ nur auf die einmaligen Fusionskosten von 300 bis 400 Millionen Euro eingeht. Das enorme jährliche Einsparungspotenzial, das nach fünf Jahren die Patientenmilliarde bringt, wird aber geflissentlich verschwiegen. „Noch dazu werden Fusionskosten und Einsparungen in derselben Studie abgebildet. Die SPÖ und Ministerin Zarfl scheinen hier wirklich auf dem linken Auge blind zu sein“, so Korosec weiter.

Unverständlich ist für die Seniorenbund-Präsidentin, dass die SPÖ nun offenbar auch den Pensionistenverband für ihre Zwecke vor den Karren spannt. „Auch PVÖ-Präsident Kostelka hat – in alter roter Manier – die Fusionskosten unreflektiert übernommen, um gegen die Kassenfusion Stimmung zu machen. Das wundert mich umso mehr, da der Pensionistenverband sonst nie müde wird, seine Losgelöstheit von der SPÖ zu betonen. Dann sollte er aber auch so agieren und nicht knallharte Parteipolitik betreiben“, kritisiert sie. „Diese ungenierte Verbreitung von Halbwahrheiten zeigt deutlich, dass sich die SPÖ offenbar schon ganz im Wahlkampfmodus befindet“, schlussfolgert Korosec.

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