• 12.07.2019, 12:42:25
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„kulturMontag“ am 15. Juli: Faszination Mond, neue Buhlschaft, „Rigoletto“ in Bregenz

Danach: neue Dokumentation „Joji Hattori – Wanderer zwischen den Welten“

Utl.: Danach: neue Dokumentation „Joji Hattori – Wanderer zwischen
den Welten“ =

Wien (OTS) - Der „kulturMontag“ am 15. Juli 2019 um 22.30 Uhr in ORF
2, moderiert von ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl, berichtet u. a.
anlässlich des 50. Jahrestages der Mondlandung (Details zum
ORF-Programmschwerpunk unter presse.ORF.at) über Kulturprojekte rund
um das Thema Mond. Zudem zeigt das Kulturmagazin ein Porträt über
Valery Tscheplanowa, die neue Buhlschaft bei den Salzburger
Festspielen, und stellt die neue Seebühnen-Inszenierung von
„Rigoletto“ bei den diesjährigen Bregenzer Festspielen vor.
Anschließend ist um 23.30 Uhr die Doku-Premiere „Joji Hattori –
Wanderer zwischen den Welten“ über den in Wien aufgewachsenen
japanischen Ausnahmekünstler zu sehen, unter dessen musikalischer
Leitung das Sommerfestival Kittsee derzeit Georges Bizets „Carmen“
präsentiert. Den Film gestaltete Martin Traxl.

Faszination Mond – anlässlich „50 Jahre Mondlandung“

Vor 50 Jahren setzte Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf
den Mond. 600 Millionen Menschen sahen weltweit über das Fernsehen
zu. Die Faszination Mond scheint auch heute noch ungebrochen. Der
„kulturMontag“ berichtet über aktuelle Kulturprojekte zum Thema. So
wird derzeit im Kino der atemberaubende Dokumentarfilm „Apollo 11“
mit bisher unveröffentlichten Originalaufnahmen der Mondlandung
gezeigt. Die Reportage des amerikanischen Schriftstellers Norman
Mailer, der die Mission damals begleitete, erschien nun gemeinsam mit
Fotografien aus der Schatzkammer der NASA im deutschen
Taschenbuchverlag und gleich zwei österreichische Museen widmen dem
Jubiläum ihre Ausstellungen: Das Museum Moderner Kunst in Salzburg
zeigt, wie sich Künstler, Architekten oder Filmemacher wie René
Magritte, Coop Himmelb(l)au oder Stanley Kubrick mit dem Mond
auseinandergesetzt haben. „Ticket to the Moon“ in der Kunsthalle
Krems nimmt die zeitgenössische Perspektive der Künstlerschaft ins
Visier. Live zu Gast im Studio ist der österreichische Philosoph
Franz Schuh.

Salzburgs neue „Buhlschaft“ – Der Hype um die Minirolle

Obwohl die Rolle der Buhlschaft mit nur wenigen Sprechminuten eine
kleine ist, ist die Geliebte des „Jedermann“ jene, der Jahr für Jahr
in Salzburg die meiste Aufmerksamkeit geschenkt wird. Besonders groß
ist der Hype, wenn sie, so wie dieses Jahr, neu besetzt wird:
Stefanie Reinsperger übergibt die Rolle nach zwei Jahren an Valery
Tscheplanowa. Die deutsche Schauspielerin mit russischen Wurzeln war
bereits vergangenes Jahr in Salzburg in der umjubelten Produktion
„Die Perser“ zu sehen. Um sich auf den „Jedermann“ vorzubereiten, hat
sie sich nahezu alle Aufführungen der vergangenen vierzig Jahre
angesehen. Als besonders bezaubernde Buhlschaft empfindet sie
Veronika Ferres. Der „kulturMontag“ zeigt ein Porträt über Valery
Tscheplanowa, die dem Hype um ihre Rolle gelassen gegenübersteht.

„Rigoletto“ bei den Bregenzer Festspielen

In der Geschichte der Bregenzer Festspiele steht heuer erstmals
Verdis „Rigoletto“ auf dem Programm. Der populäre Opernstoff über den
Hofnarren Rigoletto, der sich über das freizügige Leben seines
lüsternen Herzogs amüsiert und schließlich durch tragische Umstände
seine eigene Tochter verliert, wird von Regisseur und Bühnenbildner
Philipp Stölzl in einer spektakulären Kulisse in Szene gesetzt. Die
Bühne dominiert ein 14 Meter hoher Clownskopf, ein Ballon und
bewegliche Hände sorgen für zusätzliches „Jahrmarkt-Feeling“. Stölzl,
der seine Karriere als Bühnenbildner begann, bereits Musikvideos für
Stars wie Madonna, Mick Jagger, Luciano Pavarotti oder Rammstein
drehte und auch als Filmregisseur Produktionen wie „Nordrand“ und
„Der Medicus“ realisierte, verlangt den Sängerinnen und Sängern bei
seinem Bregenz-Debüt somit einiges an Schwindelfreiheit ab. Der
„kulturMontag“ berichtet.

Dokumentation „Joji Hattori – Wanderer zwischen den Welten“ (23.30)

In Tokio geboren, in Wien aufgewachsen, ist Joji Hattori ein Mensch
mit zwei Identitäten. Das Herz des Musikers schlägt für beide Welten.
Hattori ist Geiger, Festivalleiter und Gastdirigent zahlreicher
Orchester. Darüber hinaus studierte er Sozialanthropologie und führt
ein exklusives japanisches Restaurant in Wien. ORF-TV-Kulturchef
Martin Traxl drehte einen filmischen Essay über den Ausnahmekünstler
auf seinen Reisen zwischen Europa und Asien, zwischen Musik und
Kulinarik.

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