„kulturMontag“ am 15. Juli: Faszination Mond, neue Buhlschaft, „Rigoletto“ in Bregenz

Danach: neue Dokumentation „Joji Hattori – Wanderer zwischen den Welten“

Wien (OTS) - Der „kulturMontag“ am 15. Juli 2019 um 22.30 Uhr in ORF 2, moderiert von ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl, berichtet u. a. anlässlich des 50. Jahrestages der Mondlandung (Details zum ORF-Programmschwerpunk unter presse.ORF.at) über Kulturprojekte rund um das Thema Mond. Zudem zeigt das Kulturmagazin ein Porträt über Valery Tscheplanowa, die neue Buhlschaft bei den Salzburger Festspielen, und stellt die neue Seebühnen-Inszenierung von „Rigoletto“ bei den diesjährigen Bregenzer Festspielen vor. Anschließend ist um 23.30 Uhr die Doku-Premiere „Joji Hattori – Wanderer zwischen den Welten“ über den in Wien aufgewachsenen japanischen Ausnahmekünstler zu sehen, unter dessen musikalischer Leitung das Sommerfestival Kittsee derzeit Georges Bizets „Carmen“ präsentiert. Den Film gestaltete Martin Traxl.

Faszination Mond – anlässlich „50 Jahre Mondlandung“

Vor 50 Jahren setzte Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond. 600 Millionen Menschen sahen weltweit über das Fernsehen zu. Die Faszination Mond scheint auch heute noch ungebrochen. Der „kulturMontag“ berichtet über aktuelle Kulturprojekte zum Thema. So wird derzeit im Kino der atemberaubende Dokumentarfilm „Apollo 11“ mit bisher unveröffentlichten Originalaufnahmen der Mondlandung gezeigt. Die Reportage des amerikanischen Schriftstellers Norman Mailer, der die Mission damals begleitete, erschien nun gemeinsam mit Fotografien aus der Schatzkammer der NASA im deutschen Taschenbuchverlag und gleich zwei österreichische Museen widmen dem Jubiläum ihre Ausstellungen: Das Museum Moderner Kunst in Salzburg zeigt, wie sich Künstler, Architekten oder Filmemacher wie René Magritte, Coop Himmelb(l)au oder Stanley Kubrick mit dem Mond auseinandergesetzt haben. „Ticket to the Moon“ in der Kunsthalle Krems nimmt die zeitgenössische Perspektive der Künstlerschaft ins Visier. Live zu Gast im Studio ist der österreichische Philosoph Franz Schuh.

Salzburgs neue „Buhlschaft“ – Der Hype um die Minirolle

Obwohl die Rolle der Buhlschaft mit nur wenigen Sprechminuten eine kleine ist, ist die Geliebte des „Jedermann“ jene, der Jahr für Jahr in Salzburg die meiste Aufmerksamkeit geschenkt wird. Besonders groß ist der Hype, wenn sie, so wie dieses Jahr, neu besetzt wird:
Stefanie Reinsperger übergibt die Rolle nach zwei Jahren an Valery Tscheplanowa. Die deutsche Schauspielerin mit russischen Wurzeln war bereits vergangenes Jahr in Salzburg in der umjubelten Produktion „Die Perser“ zu sehen. Um sich auf den „Jedermann“ vorzubereiten, hat sie sich nahezu alle Aufführungen der vergangenen vierzig Jahre angesehen. Als besonders bezaubernde Buhlschaft empfindet sie Veronika Ferres. Der „kulturMontag“ zeigt ein Porträt über Valery Tscheplanowa, die dem Hype um ihre Rolle gelassen gegenübersteht.

„Rigoletto“ bei den Bregenzer Festspielen

In der Geschichte der Bregenzer Festspiele steht heuer erstmals Verdis „Rigoletto“ auf dem Programm. Der populäre Opernstoff über den Hofnarren Rigoletto, der sich über das freizügige Leben seines lüsternen Herzogs amüsiert und schließlich durch tragische Umstände seine eigene Tochter verliert, wird von Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl in einer spektakulären Kulisse in Szene gesetzt. Die Bühne dominiert ein 14 Meter hoher Clownskopf, ein Ballon und bewegliche Hände sorgen für zusätzliches „Jahrmarkt-Feeling“. Stölzl, der seine Karriere als Bühnenbildner begann, bereits Musikvideos für Stars wie Madonna, Mick Jagger, Luciano Pavarotti oder Rammstein drehte und auch als Filmregisseur Produktionen wie „Nordrand“ und „Der Medicus“ realisierte, verlangt den Sängerinnen und Sängern bei seinem Bregenz-Debüt somit einiges an Schwindelfreiheit ab. Der „kulturMontag“ berichtet.

Dokumentation „Joji Hattori – Wanderer zwischen den Welten“ (23.30)

In Tokio geboren, in Wien aufgewachsen, ist Joji Hattori ein Mensch mit zwei Identitäten. Das Herz des Musikers schlägt für beide Welten. Hattori ist Geiger, Festivalleiter und Gastdirigent zahlreicher Orchester. Darüber hinaus studierte er Sozialanthropologie und führt ein exklusives japanisches Restaurant in Wien. ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl drehte einen filmischen Essay über den Ausnahmekünstler auf seinen Reisen zwischen Europa und Asien, zwischen Musik und Kulinarik.

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