Bevölkerung sieht NÖ bereits heute vom Klimawandel betroffen

7 von 8 Personen wollen weiteren Windkraftausbau in Niederösterreich

St. Pölten (OTS) - 90 Prozent der niederösterreichischen Bevölkerung sieht bereits Auswirkungen des Klimawandels in Niederösterreich oder rechnet damit in den nächsten Jahren. Dies sind einige Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des renommierten Instituts für statistische Analysen Jaksch und Partner GmbH. „Die Politik ist nun gefordert die Ökostromnovelle sofort mit einer Sondersitzung zu beschließen und nicht weiter auf die lange Bank zu schieben“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Heiße Luft haben wir durch die Klimakrise bereits genug.“

Windbranche bringe Arbeitsplätze zurück in den ländlichen Raum

Die Pioniere der Windbranche haben vor gut zwei Jahrzehnten begonnen die Windkraft in Österreich zu entwickeln. Mittlerweile sind sie zu einem nicht mehr wegzudenkenden Arbeitgeber in ländlichen Regionen geworden, die ansonsten sehr oft durch Abwanderung gekennzeichnet sind. Die Windbranche bringt die Arbeitsplätze wieder zurück. So ist die WEB in Pfaffenschalg im Waldviertel mit mehr als 100 Arbeitsplätzen der größte Arbeitgeber der Region. Durch den Energiepark Bruck ist Bruck an der Leitha zu einem Zentrum der Energiewende geworden und beherbergt sogar eine internationale Fachhochschule für erneuerbare Energien. Die Firma ImWind bietet 60 MitarbeiterInnen einen Arbeitsplatz. Die Firmenzentrale ist von Beginn an in Pottenbrunn angesiedelt.

Damit diese Arbeitsplätze aber in den Regionen bleiben, braucht es sichere Rahmenbedingungen und endlich die Umsetzungsmöglichkeit der genehmigten Windparks. „Die angekündigte Ökostromnovelle könnte mit einer Sondersitzung des Nationalrates noch im Sommer umgesetzt werden. Der Ball liegt bei den Parlamentsparteien hier aktiv zu werden, damit nicht weiter mit leeren Versprechungen der Klimaschutz auf die lange Bank geschoben wird“, fordert Moidl abschließend.

Die vollständige Aussendung und Ergebnisse der Meinungsumfrage finden Sie in der Pressemappe.

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