SJ-Herr: „Klimakrise ist größte Herausforderung unserer Zeit!“

Julia Herr will im Nationalrat die Verursacher der Klimakrise zur Kasse bitten

Wien (OTS) - „Am Ibiza-Skandal der FPÖ und an den Großspenden von ÖVP und Neos sehen wir, wie Politik in Österreich funktioniert: Superreiche kaufen sich bei rechten Parteien ganz einfach Politik. Die schwarz-blaue Regierung hat dieses System so schamlos und offensichtlich wie noch nie zuvor an den Tag gebracht: Für Spenden in Millionenhöhe gab es den 12-Stunden-Tag und dazu noch üppige Steuergeschenke“, kritisiert Herr.

„Millionäre und Millionärinnen werden in Österreich gleich von mehreren Parteien vertreten, bei Personen mit niedrigen Einkommen schaut das anders aus“, so Herr, die weiter erklärt: „In Österreich gibt es über 145.000 MillionärInnen, gleichzeitig ist jeder achte Mensch in Österreich armutsgefährdet.“

Deshalb wird die Sozialistische Jugend bis zur Nationalratswahl den Schwerpunkt setzen „für die Interessen der Vielen zu kämpfen. Was heute vor allem bedeutet gegen die Klimaerhitzung zu kämpfen. Denn es sind die Superreichen, die Aktien an großen Kohlekonzernen halten und mit ihren Privatjets durch die Welt fliegen. Sie sitzen in ihren klimatisierten Villen und sind gut vor den Folgen der Klimakrise geschützt, während arme oder kranke Menschen die volle Wucht der zunehmenden Hitze trifft.“ Superreiche und Konzerne sollen endlich gezwungen werden ihren Beitrag zu leisten. Dazu fordert die Sozialistische Jugend nicht nur eine Millionärssteuer sondern eine aufkommensneutrale CO2 Steuer. Es brauche dringend massive Investitionen in den öffentlichen Verkehr, die Investitionen der ÖBB müssen mindestens verdoppelt werden.

Der Bundesparteivorstand der SPÖ hat einen Vorschlag für die Bundesliste beschlossen, auf dem Herr auf Platz 7 steht. Über die Liste wird am Samstag beim Bundesparteirat abgestimmt. „Ich bin politisch aktiv geworden, um Missstände aufzuzeigen, ohne Blatt vor dem Mund. Genau das will ich weiter tun, sollte ich in den Nationalrat gewählt werden“, erklärt Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend.

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