Die Lieserl‘n auf der Landstraße: Archäologische Spuren, zukunftsweisende Medizin und Lebensraum für Jung und Alt

Die neu errichteten und sanierten Gebäudeteile sind klar, einfach, natürlich und stimmig. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Patient mit seinen medizinischen, pflegerischen und menschlichen Bedürfnissen.“ 
Renate Schraml, Leiterin der Betriebsorganisation und des Baumanagements der Elisabethinen Wien
Ein kompetentes, vielseitiges und kooperativ arbeitendes Team ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in einem Projekt. Wir sind froh, mit DELTA schon seit vielen Jahren so ein Team an unserer Seite zu haben
Martin Steiner, Geschäftsführer des Franziskus Spitals

Wien/Wels/Salzburg (OTS) - An jedem Ort gibt es Institutionen, die die Geschichte und das Stadtbild nachhaltig prägen und eine besondere Bedeutung haben. In Wien zählen die Elisabethinen ohne Zweifel als historischer Standort und erstes Krankenhaus für Frauen dazu. Fast wäre dieser bedeutende Standort geschlossen worden - wegen fehlender Förderungen musste ein neues Konzept her, um das Spital zu erhalten. Die Idee, daraus ein Zentrum für den Menschen im Alter zu machen, rettete „die Lieserl‘n“ allerdings doch noch. Das neue Zentrum für den Menschen im Alter bietet nämlich nicht nur eine medizinische Behandlung, sondern vor allem eine menschliche und werteorientierte Betreuung der Patienten.

Renate Schraml, Leiterin der Betriebsorganisation und des Baumanagements der Elisabethinen Wien, beschreibt den neuen Standort: „Die neu errichteten und sanierten Gebäudeteile sind klar, einfach, natürlich und stimmig. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Patient mit seinen medizinischen, pflegerischen und menschlichen Bedürfnissen.“

Eine zündende Idee und eine Planung im Speed-Modus

Die Bestandssituation vor 2 Jahren machte eine Umsetzung, mit der alle Beteiligten zufrieden waren, schwierig. Eine zentrale Palliativstation musste möglichst gut umgesetzt werden. Mit der Idee, den alten OP-Bereich abzureißen und die Flächenwidmung durch die Anbindung des Neubaus an den Bestand optimal auszunutzen, fand das Team von DELTA die optimale Lösung. In nur 2 Wochen wurde die Fertigstellung des gesamten Vorentwurfs und des Kostenrahmens auf die Beine gestellt - mit einer anschließenden positiven Bewertung für das Projekt vom Wiener Gesundheitsfond.

„Ein kompetentes, vielseitiges und kooperativ arbeitendes Team ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in einem Projekt. Wir sind froh, mit DELTA schon seit vielen Jahren so ein Team an unserer Seite zu haben“, erklärt Martin Steiner, Geschäftsführer des Franziskus Spitals über die Zusammenarbeit im Projekt.

Auch der denkmalgeschützte Bestand und die innerstädtische Lage bescherten unseren Projektleitern zwar ein paar graue Haare, aber die Umsiedlung des Friedhofs ließ sie beinahe weiß werden; auf dem Spitalsfriedhof aus dem 18. Jahrhundert wurden 300 Spitalspatientinnen geborgen. Der Friedhof musste danach natürlich unter archäologischer Begleitung umgesiedelt werden. Beim Abbruch im Dachgeschoss wurde eine Granate aus der Kriegszeit gefunden und musste unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen entfernt werden. Obwohl diese Ereignisse einige Hürden dargestellt haben, ist DELTA sehr stolz und dankbar, an diesen historischen Funden teilhaben und ganz besondere neue Erfahrungen daraus generieren zu dürfen.

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