• 09.07.2019, 15:10:05
  • /
  • OTS0109

Neuer Leitfaden für die Mobilität von morgen

LH Wallner, LSth. Rüdisser und LR Rauch präsentierten das „Mobilitätskonzept Vorarlberg 2019“

Utl.: LH Wallner, LSth. Rüdisser und LR Rauch präsentierten das
„Mobilitätskonzept Vorarlberg 2019“ =

Bregenz (OTS) - Nach gut eineinhalb Jahren intensiver Vorarbeiten hat
die Vorarlberger Landesregierung das „Mobilitätskonzept Vorarlberg
2019“ beschlossen. Dieses dient als verkehrspolitischer Leitfaden
bzw. Wegweiser für die nächsten zehn bis 15 Jahre und enthält
Zielvorgaben, um aktuellen und künftigen Herausforderungen aktiv zu
begegnen. Landeshauptmann Markus Wallner, Landesstatthalter Karlheinz
Rüdisser und Landesrat Johannes Rauch zeigten sich im Pressefoyer am
Dienstag, 9. Juli, überzeugt, dass Vorarlberg mit dem neuen Konzept
für die Mobilität von morgen mit ihren schon laufenden und noch
kommenden Entwicklungen gut gerüstet ist.

Wallner verwies auf die enorme Dynamik des Lebens- und
Wirtschaftsraums Vorarlberg. Mit dem Bevölkerungswachstum und der
überdurchschnittlichen Entwicklung der Wirtschaft hat auch das
Verkehrsaufkommen in den letzten Jahren zugenommen. Zugleich ergeben
sich durch Innovationen und technischen Fortschritt neue
Möglichkeiten und Veränderungen im Mobilitätsverhalten der Menschen.
Deshalb wird das im Jahr 2006 beschlossene „Verkehrskonzept
Vorarlberg – Mobil im Ländle“ nun durch das neue „Mobilitätskonzept
Vorarlberg“ abgelöst. Die darin gesteckten Ziele seien vernünftig –
an Daten und Fakten orientiert –, verantwortungsvoll – mit Blick auf
den Klimaschutz – und vorausschauend, so Wallner: „Wenn der
Durchbruch in der E-Mobilität gelingt und wir zugleich den
Umweltverbund – Fahrrad, Bus, Bahn – stärken, dann kann Vorarlberg in
der Mobilität zu einer echten Modellregion werden.“

Landesstatthalter Rüdisser sieht in der Mobilität eine
entscheidende Grundlage für einen starken Wirtschaftsstandort: „Die
Zunahme des Güterverkehrs erfordert nach dem Ausbau des Terminals
Wolfurt nun die Entwicklung eines Güterverkehrs- und Logistikkonzepts
für eine effiziente Abwicklung und um zu sehen, wo mittel- bis
längerfristig zusätzliche Kapazitäten für eine weitere Verlagerung
auf die Schiene erforderlich sind.“ Aber auch die Erhaltung und
laufende Sanierung des Landesstraßennetzes sowie Maßnahmen an
überlasteten Straßenabschnitten bleiben wichtige Aufgaben. Neben der
Umsetzung laufender Projekte wie Stadttunnel Feldkirch, Rheintal
Mitte und S 18 soll für weitere Landesstraßenprojekte eine
Prioritätenreihung erarbeitet werden, so Rüdisser.

Landesrat Rauch unterstrich die Notwendigkeit, angesichts der
Klimadiskussion die Förderung des Umweltverbundes konsequent
voranzutreiben und die Bevölkerung zum Umsteigen zu motivieren.
„Schaffe das Angebot und du bekommst die Nachfrage“, sagte er und
verwies auf die im neuen Mobilitätskonzept formulierten Ziele. Bis
2030 wird angestrebt, den Anteil der mit Bus und Bahn zurückgelegten
Wege um weitere zwei Prozentpunkte auf 16 Prozent zu steigern, den
Wege-Anteil des Fahrrads um weitere fünf Prozentpunkte auf 21 Prozent
zu erhöhen und dadurch eine Reduktion des Anteils der mit dem PKW
gefahrenen Wege um sieben Prozentpunkte auf 34 Prozent zu erreichen.

Das neue Mobilitätskonzept wurde unter breitestmöglicher
Beteiligung erarbeitet. In mehreren Arbeitsgruppen waren zahlreiche
Fachleute eingebunden, aber auch die Mitarbeit von Bürgerinnen und
Bürgern wurde gesucht. So haben auch öffentliche Mobilitätsabende,
ein Bürgerrat sowie Workshops mit Jugendlichen wertvolle Impulse
gebracht.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel