VSV/Kolba: Konsumentenschutzausschuss - Bla-Bla-Entschliessungsantrag zur Finanzierung des VKI

Nur Finanzierung über eine Stiftung schafft nötige Unabhängigkeit für VKI

Wien (OTS) - Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) verdient rund 70 Prozent des jährlichen Aufwandes selbst und muss für den Rest Mitgliedsbeiträge (von AK und BMASGK) und Förderungen in Anspruch nehmen.

Im Konsumentenschutzausschuss wurde ein Entschliessungsantrag der FPÖ angenommen, dass neben einem Bericht über Ziele und Grundlagen des VKI auch eine Finanzierungsgarantie des BMASGK vorgelegt werden möge.

”Dieses Spiel kenne ich nun seit mehr als dreissig Jahren. Es werden Berichte erstellt, Umstrukturierungen beschlossen und der VKI wird dennoch für seine öffentlichen Aufgaben wIe Beratung und klagsweise Durchsetzung von Verbraucherrechten nicht ausreichend finanziert. Die finanzielle Abhängigkeit führt dazu, dass die Geschäftsführung in ihrer operativen Aufgabe seit Jahren von AK und BMASGK gegängelt wird,” weiß Kolba aus der Erfahrung von 27 Jahren Bereichsleitung im VKI Und heute Obmann des unabhängigen Verbraucherschutzvereines (VSV). “Man sollte diese Aufgaben des VKI in eine Stiftung mit ausreichender finanzieller Ausstattung überführen und dann die Geschäftsführung professionell besetzen und frei von Weisungen arbeiten lassen.”

Der VSV lebt ausschließlich von den Mitgliedsbeiträgen von Mitgliedern. Er nimmt kein staatliches Geld und ist daher von politischem Einfluss frei. “Ich verfüge im Konsumentenschutz über langjährige Erfahrungen und biete mich an, im Rahmen des von Abg. Wurm angekündigten Gipfels ebenfalls meine Erfahrungen einzubringen. Gerade die Aufarbeitung des VW-Dieselskandals zeigt die Notwendigkeit von unanhängigen Verbraucherorganisationen.”

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Dr. Peter Kolba +436602002437

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