Heinisch-Hosek/Hanke/Brunner/Berger-Krotsch: Eine gute Woche für die Frauen in Österreich

SPÖ-Frauen informierten bei eine Straßenaktion über Anrechnung der Karenzzeiten, Rechtsanspruch auf Papa-/Babymonat, Frauenförderung im Parlament, Erhöhung des Pflegegeldes

Wien (OTS/SK) - Über frauenpolitische Erfolge im Nationalrat informierten heute bei einer Straßenaktion SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek, die Wiener Frauenvorsitzende Marina Hanke, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner und die Wiener Frauensekretärin Nicole Berger-Krotsch. „Es geht nun vieles weiter für die Frauen in Österreich. Wir wollen die Lohnschere schließen und Halbe-halbe in allen Bereichen durchsetzen. Wir sind unserem Ziel ein gutes Stück näher gekommen“, so Gabriele Heinisch-Hosek. „Wir haben viele langjährige Forderungen umgesetzt. Das freut mich sehr“, bekräftigte Marina Hanke. ****

Anrechnung der Karenzzeiten: Ab August 2019 werden Karenzzeiten voll angerechnet. Das bedeutet höhere Löhne. Eltern, die in Karenz waren, rücken rascher im Gehaltsschema auf. Auch andere Benachteiligungen werden beseitigt. Die volle Anrechnung auf alle dienstzeitabhängigen Ansprüche wirkt sich auch auf Entgeltfortzahlung bei Krankheit, auf die sechste Urlaubswoche, auf Kündigungsfristen und auf die Höhe der Pension aus. Die Regelung gilt für alle gleich, auch für Branchen in denen es keinen Kollektivvertrag gibt. Die volle Anrechnung der Karenzzeiten gilt für jedes Kind. Das ist ein großer Schritt zum Schließen der Gehaltsschere.

Rechtsanspruch auf Papa/-Babymonat: Viele Eltern wollen sich die Kinderbetreuung gerecht teilen. Sie dürfen nicht vom Goodwill der Arbeitgeber abhängig sein. Väter haben künftig das Recht, einen Monat nach der Geburt eines Kindes bei der Partnerin und dem Neugeborenen zu Hause zu bleiben. Das gilt auch für gleichgeschlechtliche Partnerinnen. Damit wird ein wichtiger Anreiz für mehr Väterkarenz geschaffen. Nur mit einer fairen Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit werden die Löhne von Frauen steigen.

Frauenförderung im Parlament: In Zukunft wird es für einen Frauenanteil, der über eine 40-Prozent-Quote hinausgeht, eine höhere Klubförderung geben. Unser Ziel bleibt ein Frauenanteil im Parlament von 50 Prozent! Es ist höchste Zeit für Gleichberechtigung. Das Parlament hat hier eine wichtige Vorbildwirkung.

Erhöhung des Pflegegeldes: Frauen schultern zu 80 bis 90 Prozent die Pflege. Ab Jänner 2020 werden alle Pflegestufen erhöht und jährlich an die Inflation angepasst. Mit der Erhöhung des Pflegegeldes ist ein erster Schritt in Richtung mehr Gerechtigkeit gelungen. Die SPÖ hat ein Konzept für die Pflege vorgelegt, das eine gute Pflege für alle sicherstellt, mehr Unterstützung für Angehörige bietet und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte beinhaltet.

Fotos der Aktion finden Sie hier: https://tinyurl.com/yxku5ec8 (Schluss) up/mp

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