Filmfonds Wien fördert Schalko-Serie „Schwere Knochen“

Förderzusagen des Filmfonds Wien zur 3. Jurysitzung 2019

Wien (OTS) - Einen fiktionalen Schwerpunkt bietet die aktuelle Förderrunde des Filmfonds Wien. Zusagen gingen unter anderem an die Komödie „Der Onkel“, den zweiten Spielfilm des Regieduos Michael Ostrowski und Helmut Köpping, und das Serienprojekt „Schwere Knochen“ nach dem Roman von David Schalko. Der Nachwuchs ist mit dem Langfilmdebüt „Meerjungfrauen weinen nicht“ von Franziska Pflaum und Achmed Abdel-Salams Genreprojekt „Heimsuchung“ vertreten.

Bei der dritten Sitzung im Jahr 2019 erteilte die Jury, bestehend aus Roshanak Behesht Nedjad, Daniela Elstner, Gabor Greiner, Manfred Schmidt und Gerlinde Seitner insgesamt 8 Projekten Zusagen – Mittel in Höhe von 1,68 Millionen Euro wurden vergeben. Eingereicht waren 20 Projekte mit einer Antragssumme von 3,02 Millionen Euro.

Drei Projekte erhalten Herstellungsförderung in Gesamthöhe von 1.510.000 Euro.

Das Regie- und Autorenduo Michael Ostrowski und Helmut Köpping (HOTEL ROCK’N’ROLL) wird mit DER ONKEL seinen zweiten Spielfilm verwirklichen. Michael Ostrowski übernimmt zudem die Titelrolle in der Komödie über ein verschollen geglaubtes Enfant terrible, das der Familie seines ins Koma gefallenen Bruders zu Hilfe eilt. Weitere Hauptrollen in der Produktion der Lotus-Film werden Simon Schwarz und Hilde Dalik übernehmen.

MEERJUNGFRAUEN WEINEN NICHT ist das Langfilmdebüt von Nachwuchsregisseurin Franziska Pflaum, die gemeinsam mit Autorin Christiane Kalss auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. In der Tragikomödie wünscht sich die beherzte Supermarktkassiererin Annika nichts sehnlicher, als sich ihrem Hobby, dem Mermaiding, widmen zu können. Auf dem Weg zum eskapistischen Vergnügen muss sie aber turbulente Kämpfe an privater und beruflicher Front austragen. Die Hauptrolle der Prisma Film-Produktion wird von Stefanie Reinsperger übernommen, in Nebenrollen werden unter anderem Jürgen Vogel und Voodoo Jürgens zu sehen sein.

Kathrin braucht eine neue Niere. Ihr Mann Arnold steht somit vor einer schwerwiegenden Entscheidung: eine von seinen Nieren zu spenden und damit eventuell die eigene Gesundheit zu gefährden oder sich zu weigern und damit die Ehe aufs Spiel zu setzen. Die Leinwandadaption DIE NIERE von Drehbuchautor und Regisseur Michael Kreihsl (DIE WUNDERÜBUNG) basiert auf Stefan Vögels gleichnamigem Bühnenstück und wird von der epo-Film produziert.

Fünf Projekte erhalten Projektentwicklungsförderung in Höhe von 168.000 Euro.

Mit SCHWERE KNOCHEN entwickeln die Wiener Produktionsfirmen Satel Film und Superfilm die Serienadaption von David Schalkos gleichnamigem Roman. Erzählt wird die Geschichte vierer Kleinganoven im Wien der Zwischenkriegszeit, ihrer Entwicklung zu brutalen Verbrechern bis hin zum rasanten Aufstieg und der Alleinherrschaft über Wiens Unterwelt der Besatzungszeit. Von David Schalko werden auch die Drehbücher der Serie stammen.

Die Autorin und Regisseurin Monja Art (SECHZEHN) bereitet mit der Orbrock Filmproduktion das auf wahren Begebenheiten basierende Spielfilmprojekt TRUDE vor. Im Wien des Jahres 1924 schufen die Fotografin Trude Fleischmann und die Tänzerin Claire Bauroff während eines intensiven Fotoshootings Aktbilder, die den künstlerischen Blick auf den weiblichen Körper nachhaltig veränderten.

Der Dokumentarfilm DIE STÄRKEREN beleuchtet das Vermächtnis von Hermann Langbein, der in den Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg kämpfte und später als Gefangener im Konzentrationslager Auschwitz die internationale Widerstandsbewegung „Kampfgruppe Auschwitz“ gründete. Der Film wird vom Autoren- und Regieduo Arne Birkenstock und Kurt Langbein, dem Sohn des Protagonisten, vorbereitet. Produziert wird von Langbein & Partner.

Um die Verlassenschaft ihrer verstorbenen Eltern zu regeln, begibt sich die junge Mutter Manu in deren leerstehendes Haus. Bald jedoch entwickelt sich für Manus Kleinfamilie der Ausflug aufs Land zum lebensgefährlichen Horrortrip. Der Thriller HEIMSUCHUNG von Drehbuchautor und Nachwuchsregisseur Achmed Abdel-Salam wird von der jungen Produktionsfirma Glitter and Doom vorbereitet.

Drehbuchautor Jakob Pretterhofer widmet sich in der Serienentwicklung EINE KLASSE FÜR SICH dem Schauplatz Schule. Mit bissigem Humor erzählt er von der jungen Lehrerin Maja, die die SchülerInnen ihrer Maturaklasse vor den Machtspielen eines Schuladministrators schützen muss. Die TV-Serie wird von Witcraft Filmproduktion entwickelt.

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