PVÖ-Kopietz fordert Wiedereinführung der „Aktion 20.000“

Abschaffung durch Türkisblau schwerer Fehler - Bilanz zeigt auch in Wien deutliche Erfolge

Wien (OTS) - „Einmal mehr hat sich eine Justament-Entscheidung der vormaligen türkisblauen Koalition als schwerer Fehler herausgestellt. Mit der Abschaffung der „Aktion 20.000“ sind die Chancen älterer Arbeitsloser, wieder in den Arbeitsprozess integriert zu werden, gesunken. Das unterstreicht die Zunahme der Zahl der über 50jährigen Arbeitslosen auch im Juni. Dabei belegt eine erste Bilanz über die bedauerlicherweise gestrichene Aktion, dass diese durchaus erfolgreich gewesen ist.“, erklärte der Landespräsident des Wiener Pensionistenverbandes (PVÖ) Harry Kopietz.

„In Wien hat, wie sich nun zeigt, jedenfalls jeder dritte Teilnehmer auch nach dem Ende der Initiative weiterhin gute Chancen seinen Arbeitsplatz zu behalten. Weiteren Teilnehmern ist es gelungen durch ein Beschäftigungsverhältnis die Überbrückung bis zum Pensionsantritt zu erreichen“, setzte Kopietz fort. Einer nachweislich erfolgreichen Initiative sei seitens der ÖVP-FPÖ-Koalition völlig mutwillig das Wasser abgegraben worden. Kopietz: „Gerade vor dem Hintergrund der neuerlich gestiegenen Zahl allein bei den älteren Arbeitslosen wäre die österreichweite Wiedereinführung der ´Aktion 20.000` sinnvoll. Die erfreuliche Nachricht in dem düsteren Szenario für ältere Arbeitssuchende kommt jedenfalls einmal mehr von der Stadt Wien, die angekündigt hat, im September die "Joboffensive 50plus" vorzustellen, mit der Arbeitslose ab 50 nach dem Vorbild der Aktion 20.000 im Magistrat, im stadtnahen Bereich sowie bei privaten Unternehmen angestellt werden sollen“.

Er, Kopietz, appelliere daher an die derzeitige wie ebenso an die künftige Bundesregierung Wien zu folgen und das Ansinnen der Wiedereinführung der ´Aktion 20.000` zu realisieren. „Tausenden älteren, vor allem Langzeitarbeitslosen in ganz Österreich würde dadurch wieder der Zugang zu einem Arbeitsverhältnis ermöglicht werden“, schloss Kopietz.

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