Nationalrat – Keck: SPÖ setzt sich für Verbesserungen für ArbeitnehmerInnen ein

SPÖ fordert Zusammenrechnung von Belastungen im Nachtschwerarbeitsgesetz und abschlagfreies Sonderruhegeld

Wien (OTS/SK) - „Menschen, die Schwerarbeit leisten, sind enormen Belastungen ausgesetzt, egal ob Hitze, Kälte oder Lärm. Aus eigener jahrelanger Erfahrung in der Nachtschwerarbeit kann ich sagen, dass diese Belastungen auf die Knochen gehen“, sagte SPÖ-Abgeordneter Dietmar Keck am Dienstag in der Nationalratsdebatte. Die SPÖ fordert daher eine bessere Anrechnung von mehreren Belastungen im Nachtschwerarbeitsgesetz, damit eine Zusammenrechnung möglich wird. Weiters forderte Keck die abschlagsfreie Gewährung des Sonderruhgeldes, da für ArbeitnehmerInnen jahrelang Zusatzbeiträge der Dienstgeber bezahlt wurden. Dazu brachte Keck einen Entschließungsantrag ein, um in diesem Bereich Verbesserungen für ArbeitnehmerInnen zu ermöglichen. ****

Im aktuellen Nachtschwerarbeitsgesetz sind unterschiedliche Belastungen definiert, die vorliegen müssen, um von diesem Gesetz erfasst zu werden. Jede dieser Belastungen muss einzeln überwiegen, was bedeutet, dass mehr als die Hälfte der Arbeitszeit betroffen sein muss. Ständige Veränderungen und technischer Fortschritt führen zu mehreren unterschiedlichen Belastungen. Da aber oft keine dieser Belastungen überwiegt, kann das Gesetz immer weniger in Anspruch genommen werden.

Die Abschläge beim Sonderruhegeld bringen massive Pensionsverkürzungen für ArbeitnehmerInnen, die Jahrzehnte Nacht- und Schwerarbeit geleistet haben. Die SPÖ möchte in diesen Bereichen Verbesserungen bewirken, schloss Keck. (Schluss) hc

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