Kurz und Bierlein mit der meisten Medienpräsenz im Juni

APA-DeFacto-Politikerranking: Ex-Kanzler bleibt an der Spitze - Übergangskanzlerin Bierlein folgt auf Rang zwei – Van der Bellen erstmals in diesem Jahr auf dem Podest

Wien (OTS) - Das aktuelle APA-DeFacto-Politikerranking, das monatlich die Berichterstattung von 15 heimischen Tageszeitungen analysiert, weist im Juni 2019 ÖVP-Chef Sebastian Kurz als meistgenannten Politiker Österreichs aus (1.380 Beiträge). Der im Vorwahlkampf stehende Ex-Bundeskanzler, der im Vergleich zum Vormonat über die Hälfte seiner medialen Präsenz (-56 Prozent) verliert, behält trotzdem den Spitzenplatz im Ranking und pendelt sich damit auf dem Niveau vor der Regierungskrise ein. Neben einzelnen Nachwehen der Ibiza-Affäre standen vor allem die Teilnahme beim Gebetstreffen „Awakening Europe“ sowie bisher nicht veröffentlichte Parteispenden an die ÖVP im Fokus der medialen Berichterstattung zu Sebastian Kurz.

Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein belegt mit 872 Beiträgen den zweiten Platz. Im Vergleich zum Vormonat versiebenfacht (+685 Prozent) die parteifreie Übergangskanzlerin ihre Präsenz und steigt damit zur medial sichtbarsten Politikerin Österreichs auf. Besonders die Vorstellung ihres Regierungsteams zu Beginn des Monats sowie ihre Premiere am Brüsseler Parkett sorgten für rege Berichterstattung in heimischen Tageszeitungen.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen belegt mit Rang drei erstmals 2019 einen Podestplatz im APA-DeFacto Politikerranking (638 Beiträge). Das Staatsoberhaupt stand vor allem mit der Angelobung der Regierung Bierlein im Mittelpunkt der medialen Öffentlichkeit. Die Verabschiedung der U21-Nationalmannschaft zur Fußball-EM oder eine Rede anlässlich der Regenbogenparade am Wiener Rathausplatz verschafften ihm zusätzlich Medienpräsenz im Juni.

Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ), der, wie für dieses Ranking üblich, nach seinem Rücktritt noch weitere 30 Tage für die Auswertung berücksichtigt wurde, belegt mit 612 Beiträgen den vierten Platz. Im Vordergrund der Medienberichte stand die Frage, ob Strache sein Mandat im Europäischen Parlament annehmen werde. Die Entscheidung darauf zu verzichten, fiel gleichzeitig mit der Ankündigung seiner Frau, Philippa Strache, für die FPÖ für den Nationalrat zu kandidieren. Mit 575 Beiträgen rundet der neue FPÖ-Parteichef Norbert Hofer die Top-5 im Politikerranking ab. Neben dem Thema Koalitionspräferenz stand für Hofer ebenfalls die Mandatsfrage rund um Strache im Mittelpunkt der Juni-Berichterstattung.

Die Ränge sechs bis zehn belegen Pamela Rendi-Wagner (SPÖ, 541 Beiträge), Herbert Kickl (FPÖ, 443 Beiträge), Werner Kogler (Die Grünen, 280 Beiträge), Michael Ludwig (SPÖ, 271 Beiträge) und Thomas Stelzer (ÖVP, 257 Beiträge).

Das gesamte Ranking der Top-20 für Juni 2019 ist unter www.ots.at/politikerranking abrufbar. Das Ranking wurde von APA-DeFacto aufgrund der Anzahl der Beiträge mit namentlicher Erwähnung von Politikerinnen und Politikern in 15 österreichischen Tageszeitungen für den Zeitraum von 1. bis 30. Juni 2019 erstellt.

Rückfragen & Kontakt:

APA-DeFacto GmbH
+43 1 36060-5123
defacto@apa.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0012