NEOS: Claudia Gamon als Europaabgeordnete angelobt

Doris Hager-Hämmerle folgt Claudia Gamon als Nationalratsabgeordnete nach.

Wien (OTS) - Bei der heutigen konstituierenden Sitzung des Europäischen Parlaments wurde Claudia Gamon als Europaabgeordnete angelobt. „Es gibt kaum einen besseren Ort, um Politik zu gestalten als im Europäischen Parlament, wo Menschen aus ganz Europa zusammenkommen, um für alle Unionsbürgerinnen und Unionsbürger Politik zu machen. Hier für ein zukunftsfähiges und handlungsfähiges Europa zu arbeiten, ist nicht nur ein großes Privileg, sondern auch eine große Freude,“ so Claudia Gamon. Sie wird aller Voraussicht nach Hauptmitglied im Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) und Ersatzmitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) sein. „Meine Herzensthemen sind Forschung und Innovation und das sind auch die Themengebiete, wo man gerade auf europäischer Ebene besonders viel bewegen kann. Europa muss zum Vorreiter werden, damit wir nicht von Mächten abgehängt werden, die unsere Art zu leben nicht teilen. Wir müssen neue Technologien so regulieren, dass sie uns das Leben erleichtern und nicht schwerer machen, dass sie uns freier und nicht unfreier machen“, umreißt die neue Europaabgeordnete ihre Vorstellungen, in deren Zentrum auch eine florierende Digitalwirtschaft steht.

Ihre Nachfolge im Nationalrat tritt die Personal- und Organisationsentwicklerin Doris Hager-Hämmerle an. Die Vorarlbergerin übernimmt die Sprecherfunktionen für die Bereiche Gleichbehandlung und Wissenschaft. Politisch aktiv ist Hager-Hämmerle seit der Gründung von NEOS. 2014 wurde sie Mitglied im NEOS-Landesteam für Vorarlberg, seit 2017 ist sie Mitglied im erweiterten Bundesvorstand. „Ich freue mich sehr auf diese große Verantwortung“, so Hager-Hämmerle. „Ich werde Claudia Gamons großartige Arbeit im Bereich der Frauenpolitik, der Gleichbehandlung sowie der Wissenschaftspolitik tatkräftig fortsetzen. Ich möchte die verbleibenden Monate bis zu Neuwahl nutzen, um hier noch echte Verbesserungen zu schaffen.“ Bereits in der heutigen Plenarsitzung wird sie einen ersten Schwerpunkt zum Papamonat setzen: „Familie und Beruf müssen für alle vereinbar sein. Und dazu braucht es gleichberechtigte, individuelle Karenzansprüche für Väter und Mütter. Jedes Kind und jede Familiensituation sind anders: Flexibilität und finanzielle Unterstützung sollen es Familien ermöglichen, dass beide Elternteile in gleichem Ausmaß in Karenz gehen,“ fordert Hager-Hämmerle.

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