Rocky Mountain Institute veröffentlicht Bericht über die Entwicklung von Shenzhen hin zur global führenden Stadt im Bereich elektrische Transportfahrzeuge

Peking (ots/PRNewswire) - Das Rocky Mountain Institute (RMI) hat heute seinen neuesten Bericht veröffentlicht, in dem die Erfahrungen von Shenzhen mit dem Einsatz von elektrischen Transportfahrzeugen ausgewertet werden und eine der wichtigsten Fragen im Hinblick auf eine schnellere Übernahme von Elektroautos für den städtischen Warentransport erörtert wird: Wie kann die Infrastruktur mit Ladestationen effektiv bereitgestellt werden?

Der jüngste Bericht des RMI zeigt, wie andere Städte von Shenzhen in China lernen können, elektrische Transportfahrzeuge für den städtischen Warenverkehr und die damit verbundene Ladeinfrastruktur effektiv zu nutzen.

In dem Bericht A New EV Horizon: Insights from Shenzhen's path to global leadership in electric logistics vehicles report (Ein neuer Horizont für Elektroautos: Einblicke in die Entwicklung von Shenzhen hin zur global führenden Stadt im Bereich elektrische Transportfahrzeuge), nutzt RMI einen einzigartigen Datensatz, der die gesamten aufgezeichneten Fahrinformationen von über 10.000 elektrischen Transportfahrzeugen in Shenzhen umfasst. Ergänzt wird dies von Dutzenden von Interviews mit jenen Unternehmen, die solche Fahrzeuge besitzen und betreiben, wodurch so detailreich wie noch nie analysiert werden kann, wie diese Fahrzeuge aufgeladen werden und was getan werden kann, um das Ladesystem zu verbessern.

In den vergangenen drei Jahren kamen fast 60.000 leichte Lkw und Kleintransporter im städtischen Warenverkehr in Shenzhen zu Einsatz - für die Stadt sind das rund 35 Prozent der gesamten Flotte der städtischen Transportfahrzeuge.

Mithilfe einer Tiefenanalyse konnte RMI unterschiedliche Einblicke darin erhalten, wie ein besseres Umfeld für Ladestationen geschaffen und wie eine bessere Akzeptanz für elektrische Transportfahrzeuge in allen Städten weltweit unterstützt werden kann:

  • Eine Politik, die eine bessere Datenintegration in die Prozesse der Stadtplanung erleichtert, könnte hilfreich sein, das Netz der Ladestationen in den Gebieten mit einer hohen Nachfrage und dort, wo das Stromnetz über die entsprechenden Kapazitäten verfügt, optimal zu verteilen.
  • Die derzeitigen Strompreise begünstigen vor allem solche Praktiken bei Aufladen, die im Hinblick auf das Stromnetz auf lange Sicht nicht gerade nachhaltig sind, zumal es als erwiesen gilt, dass Schnellaufladungen bevorzugt in Spitzenzeiten bei der Nachfrage stattfinden. Angesicht der Erkenntnisse aus den bestehenden Ladedaten, könnten intelligentere Strategien bei der Gestaltung der Strompreise dabei helfen, die zeitliche und räumliche Lastverteilung bei der Aufladung ausgeglichener zu gestalten und das Verhalten beim Energieverbrauch nachhaltiger zu machen.
  • Diejenigen, die die Daten bereitstellen und als Partner für den Aufbau einer vereinheitlichen Informationsbeschaffung dabei sind, werden sich um die derzeitigen Unzulänglichkeiten kümmern und Reibungsverluste, mit denen Fahrzeugbetreiber beim Aufladen noch zu tun haben, verringern.

"Dieser Bericht dient als Grundlage für die fortlaufende datengestützte Forschung, mit deren Hilfe die Effektivität der Gesetzgebung im Hinblick auf die kommerzielle Aufladung von Elektroautos und auf die Stellung der Privatwirtschaft verbessert werden soll, damit Investitionen in das Wachstum des Systems effizienter werden", sagte Dave Mullaney, Autor des Berichts und Manager beim Rocky Mountain Institute.

Um weitere Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an Nick Steel, Media Relations Manager, Tel.: +1 347-574-0887, E:nsteel@rmi.org, oder gehen Sie auf www.rmi.org

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