Sozialwirtschaft Österreich fordert neues Förderprogramm für ältere ArbeitnehmerInnen

Aktive Arbeitsmarktpolitik soll gestärkt werden

Auch wenn das primäre Ziel lautet, ältere Menschen unmittelbar in den Arbeitsmarkt zu integrieren, hat die Vergangenheit gezeigt, dass es auch bei guter Konjunktur flankierende Maßnahmen braucht, um dieser Zielgruppe Beschäftigung zu bieten
Walerich Berger, Fachgruppenvorsitzender Arbeitsmarktpolitische Dienstleistungen, Sozialwirtschaft Österreich

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen 25. Gründungsjubiläums des Arbeitsmarktservices und des Auslaufens der Aktion 20.000 bekräftigt die Sozialwirtschaft Österreich, die Branchenvertretung der österreichischen Sozial- und Gesundheitsbetriebe die Notwendigkeit spezifischer geförderter Beschäftigungsprogramme für ältere ArbeitnehmerInnen.

"Auch wenn das primäre Ziel lautet, ältere Menschen unmittelbar in den Arbeitsmarkt zu integrieren, hat die Vergangenheit gezeigt, dass es auch bei guter Konjunktur flankierende Maßnahmen braucht, um dieser Zielgruppe Beschäftigung zu bieten", so der für arbeitsmarktpolitische Dienstleistungen zuständige Fachgruppenvorsitzende Walerich Berger. Er spricht sich dafür aus, die Erfahrungen der Aktion 20.000 dafür zu nutzen, um ein neues Förderprogramm zu schnüren. Dafür sollen die Gebietskörperschaften, Wirtschaft, arbeitsmarktpolitische Träger und AMS eng zusammenwirken, eine nachhaltige Beschäftigungsperspektive sollte auch nach Auslaufen oder Reduktion der Förderung gegeben sein.

Berger bedankt sich bei dieser Gelegenheit auch die langjährige gute Zusammenarbeit der Sozialwirtschaft und ihren Organisationen mit dem AMS und seinen MitarbeiterInnen und wünscht sich für die Zukunft, dass der Stellenwert aktiver Arbeitsmarktpolitik gestärkt wird.

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