FP-Hofer zu Tempo 140: Feinstaubkonzentration unverändert, nur minimaler Anstieg bei CO2

Wien (OTS) - Die Umweltreferenten der Länder haben sich heute bei einem Treffen in Graz gegen Tempo 140 auf Autobahnen ausgesprochen. FPÖ-Klubobmann Norbert Hofer, der in seiner Zeit als Verkehrsminister die beiden Teststrecken auf der A1 West Autobahn in Ober- und Niederösterreich installiert hat, kann die vom steirischen Umweltlandesrat Anton Lang in diesem Zusammenhang präsentierten Zahlen nicht nachvollziehen: „Im Vorher-Nachher-Vergleich zwischen Juli und August 2018 wurden durch die unabhängigen Expertinnen und Experten beim Thema Luft keine signifikanten Auswirkungen durch die Anhebung des Tempolimits erkannt.“ Die Auswertungen der Ergebnisse der beiden Messstationen an der Autobahn bei Amstetten (NÖ) und Allhaming (OÖ) hätten keinen Einfluss der Autos auf die Feinstaubkonzentration zu tage gebracht. Es komme hier - wie auch bei Stickoxiden NO2 - nur zu kaum messbaren Erhöhungen.

Um die Auswirkungen dennoch zu erfassen, wurden unter Maßgabe der neuen mittleren Geschwindigkeiten sogenannte „On-board-Messungen“ zu sämtlichen Schadstoff-Kategorien bei zehn Fahrzeugen durchgeführt. Bei dieser für den realen Fahrzeug-Mix repräsentativen Testflotte haben die Expertinnen und Experten bei den wichtigsten Abgaskomponenten Kohlendioxid CO2 und Stickoxiden NOx nur marginale Zunahmen im Bereich von ein bis zwei Prozent festgestellt. „Bei den Emissionen ist es auch deshalb nur zu einer sehr geringen Zunahme gekommen, weil der überwiegende Teil der Abgase von Lkw stammt, die von Tempo 140 km/h ohnehin nicht betroffen sind“, so Norbert Hofer.

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