Hauptverbandsvorsitzender Biach: Rekordergebnis der Sozialversicherung bringt Sicherheit und Leistungsreserven

Gesamtgebarung weist 2018 einen Überschuss von 260 Millionen Euro aus

Wien (OTS) - „Die ambitionierten Reformschritte der Sozialversicherungen haben sich ausgezahlt – für das Gesamtjahr 2018 verzeichnen wir ein Plus von 260 Millionen Euro“, so Alexander Biach, Vorsitzender des Verbandsvorstands im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. „Das ist ein absolutes Rekordergebnis mit Leistungsreserven, die uns die Möglichkeiten für moderne, neue Leistungen geben. Stabile Finanzen sind gerade hinsichtlich der bevorstehenden Fusion der Träger ein wichtiger Sicherheitsfaktor, auf den die Versichertengemeinschaft vertrauen kann.“

Die Gesamtgebarungsübersicht der vergangenen 10 Jahre zeigt, dass die Sozialversicherung finanziell so gut dasteht, wie noch nie zuvor. Verzeichnete sie im Jahr 2008 noch ein Minus von fast 47 Millionen Euro (Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung zusammengerechnet) so waren es 2017 bereits 85 Millionen Euro Überschuss und im abgelaufenen Berichtsjahr 2018 sogar 260,25 Millionen Euro.

Biach: „Besonders wichtig ist mir, dass dieses Ergebnis geschafft wurde, obwohl im gleichen Jahr auch große Investitionen getätigt wurden. Allein 100 Millionen Euro mehr flossen in neue Ärzteverträge, wir finanzierten die Umstellung der gesamten elektronischen Lohnverrechnung, die Einführung der eMedikation und die Lehrarztpraxen“. „Besonders stolz bin ich darauf“, so Biach weiter, „dass wir eine durchgehende Leistungsharmonisierung über alle Träger geschafft haben und damit nach Jahrzehnten ein gleich hohes Versorgungsniveau für alle Österreicherinnen und Österreicher“. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Bundesländergrenzen gleichzeitig auch die Gesundheitsversorgung anders definierten. Biach: „Im Schulterschluss mit allen Trägern haben wir es geschafft, dieses Riesenprojekt erfolgreich umzusetzen.“

Besonders bemerkenswert: Das positive Gesamtergebnis 2018 wurde weitgehend ohne die bisher obligatorischen Zuschüsse geschafft. So flossen in den Jahren 2010 und 2011 insgesamt 200 Millionen Euro an Strukturfondszuschüssen in die Sozialversicherung und es gab einen enormen Entschuldungszuschuss in Höhe von 450 Millionen Euro (im Jahr 2010). Im Berichtsjahr 2018 waren es hingegen nur noch 10 Millionen Euro aus dem Strukturfonds. „Damit stemmte die Sozialversicherung ihre gesamte operative Tätigkeit, zahlreiche Innovationen und die Leistungsharmonisierung aus eigener Kraft“, so Biach abschließend.

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