FSG vida: ÖVP rückt sich Welt der Großspender zurecht

Hebenstreit: „Attacken auf politische Mitbewerber sollen von eigener Unverfrorenheit ablenken“

Wien (OTS/ÖGB) - „Die ÖVP beweist mittlerweile so gut wie täglich, was sie damit meint, wenn sie vom 'Nicht-Anpatzen' der politischen Mitbewerber spricht. Nämlich genau das Gegenteil. Das jüngste Beispiel liefert ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer“, so Roman Hebenstreit, stellv. FSG-vida-Vorsitzender. „Er ist via Twitter ausgerückt, um die Diskussion über die ÖVP-Großspender bei der Nationalratswahl 2017 zu verzerren. Mit der Attacke auf die SPÖ geht es um nichts anderes, als wieder einmal von der Frage abzulenken, von welchen Großspendern die ÖVP seinerzeit im Wahlkampf unterstützt wurde“, betont der Gewerkschafter.

„Wenn demokratisch legitimierte Organisationen wie die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen oder der Wirtschaftsbund Parteien unterstützen, dann ist das nicht unverfroren und schon gar nicht korrupt!“, hält der stellvertretende FSG-vida-Vorsitzende fest. „Korrupt ist lediglich das ÖVP-System, wenn sich Unternehmer durch großzügige Spenden Gesetze kaufen und unmittelbar davon profitieren. Jeder weiß, dass Unternehmer nicht aus Nächstenliebe spenden. Sie wollen investieren, und zwar stets gewinnbringend. Die Geschenke, die die neue ÖVP dann liefert, müssen jene Menschen, die von ihrer Arbeit leben müssen, bitter bezahlen“, schließt Hebenstreit.

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