Generalversammlung der BWSG diskutiert Entwicklung des Unternehmens

Interimistischer Vorstand berichtet über vergangene Geschäftsjahre und Entwicklung des Unternehmens. Bericht über die Ermittlungen gegen entlassene Vorstände wurde präsentiert.

Salzburg (OTS) - Im Conference Centre in Salzburg fand die diesjährige Generalversammlung der BWSG statt. Dabei war die 93. Generalversammlung der BWSG eine besonders wichtige für das Unternehmen: „Es geht ums Ganze. Es geht um das Unternehmen, um das Sichern seiner Zukunft, um den Erhalt seiner Substanz und des Vermögens der hier Anwesenden und derer, die sie vertreten. Das ist unsere gemeinsame Aufgabe“, betonte Aufsichtsratsvorsitzender DI Franz Binderlehner, BSc.

Ehemaliger Vorstand wird nicht entlastet

Im Zusammenhang mit der Entlassung der ehemaligen Vorstände Wilhelm Haberzettl und Mag. Andreas Hamerle am 15. Februar, ging es um die Rechtsansprüche und laufenden Prozesse. Zu dieser Causa wurden auch die wesentlichen Erkenntnisse des Gutachtens des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PwC präsentiert – mit einer klaren Beweislage, die das Handeln des Aufsichtsrats gegen die ehemaligen Vorstände alternativlos machte. Der Verdacht der Untreue ist nunmehr Gegenstand von Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Das PwC-Gutachten belegt auch den Vorwurf der bewussten Schädigung des Unternehmens in Millionenhöhe im Zusammenhang mit Liegenschaftsverkäufen. Der Fall zeigt jedoch, dass die Kontrollmechanismen des Unternehmens funktioniert haben und der Aufsichtsrat schnell und formal korrekt reagiert hat. Aufgrund seiner einwandfreien Vorgangsweise im Interesse des Unternehmens und seines Vermögens wurde somit auch der Aufsichtsrat durch die Genossenschafter entlastet, den ehemaligen Vorständen hingegen wurde die Entlastung für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 jedoch versagt.

Neuer Ombudsmann eingeführt

Während der interimistischen Führung des Unternehmens durch Mag. Karin Zipperer, MBA und Mag. Wolfgang Schweinhammer, LL.M. wurde ein gesunder Kurs Richtung nachhaltiges und gesundes Wachstum sowie mehr Kundenorientierung eingeschlagen. Die Einführung eines Mieter-Ombudsmanns hat massiven Zuspruch und viele positive Reaktionen ausgelöst. Der Dialog mit den Mieterinnen und Mietern soll auch in Zukunft zur Weiterentwicklung des Unternehmens und zur Steigerung der Mieterzufriedenheit beitragen. Denn nur so kann die 100-jährige Erfolgsgeschichte der BWSG unter dem Motto „Besser Wohnen seit Generationen“ weitergeschrieben werden.

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