Medienpreis für suizidpräventive Berichterstattung

Einreichungen für „Papageno“ noch bis 10. Juli möglich

Wien (OTS/BMASGK) - Das Gesundheitsministerium vergibt heuer erstmals den Papageno-Medienpreis für suizidpräventive Berichterstattung an Journalistinnen und Journalisten. Mit dem Preis werden Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet, die sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben und durch ihre journalistischen Beiträge wirksame Suizid-Präventionsarbeit geleistet haben. ****

Medienberichte über Suizid spielen eine wichtige Rolle in der gesellschaftlichen Aufklärung und der Prävention. Es konnte nachgewiesen werden, dass eine bestimmte Form der Berichterstattung nicht nur Imitationssuizide („Werther-Effekt“) verhindert, sondern generell suizidpräventiv wirken kann („Papageno-Effekt“). Der Papageno-Effekt bezieht sich auf die Figur des Papageno aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“. Papageno kann in der Oper seine anfänglichen Suizidgedanken mit Hilfe von Anderen überwinden.

In Österreich verankerte der österreichische Presserat im Jahr 2012 die suizidpräventive Berichterstattung in seinem Ehrenkodex.

Zur weiteren Verbreitung der Medienrichtlinien und zur Förderung der suizidpräventiven Berichterstattung wird vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) und der österreichischen Gesellschaft für Suizidprävention (ÖGS) sowie der Wiener Werkstätte für Suizidforschung erstmals der in Zukunft jährlich zu vergebende „Papageno-Medienpreis“ für den besten suizidpräventiven journalistischen Beitrag ausgelobt.

Der Papageno-Medienpreis ist mit € 5.000,- dotiert.

Journalistische Beitrage können von Autorinnen und Autoren selbst eingereicht werden, auch die Einreichung über Dritte ist möglich.

Beiträge können bis 10. Juli 2019 unter papageno-medienpreis@sozialministerium.at eingereicht werden.

Alle Informationen zum Papageno-Medienpreis und den Einreichbedingungen: www.sozialministerium.at/papageno-medienpreis

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