Macher der Energiewirtschaft an einem Tisch

Podiumsdiskussion Energy Talk, Thema: Gewaltige Transformationsprozesse am Energiemarkt - Was hat der Endkunde davon?

Der Blick etwa nach Deutschland zeigt, dass dort die jährliche Strom- und Gasanbieterwechselrate mehr als doppelt so hoch ist. In Österreich ist festzustellen, dass die Kunden aus vielfältigen Gründen wechselfaul sind, was jahrelang eine direkte Auswirkung auf die Strom- und Gaspreisgestaltung durch die Anbieter hatte. Die Kunden müssen sich selbst nach gut zwei Jahrzehnten Liberalisierung mit einem kleinen Anteil an der erhofften Liberalisierungsdividende zufrieden geben. Preise steigen wieder, der eigene Vergleich der Tarife bleibt mühsam und ein Stromanbieterwechsel ist noch immer kompliziert; etwa im Vergleich zur Telekommunikationsbranche und dem SIM-Kartentausch. Da kommt das neue „EU Clean Energy Package“ gerade recht. Und es sieht noch massiven Handlungsbedarf, insbesondere wenn es um die Rechte der Energiekonsumenten geht, vor. Quasi als Anwalt der Endkunden wollen wir aufzeigen, wie einfach ein Wechsel mit direkter Kostenersparnis sein kann.
Eveline Steinberger-Kern

Wien (OTS) - Der Energiemarkt befindet sich in einem Transformationsprozess. Steigende Strom- und Gaspreise sowie neue Geschäftsmodelle der Energieversorger sind Auslöser und Folge zugleich.

Der Energiemarkt befindet sich seit gut zwei Jahrzehnten im stetigen Wandel und ist nicht zuletzt durch die fortschreitende Dezentralisierung einer neuen Dynamik unterworfen. Durch diese Transformationsprozesse kommen auch die Geschäftsmodelle der Gegenwart unter Druck. Wer sind jedoch die Gewinner, wer die Verlierer dieser neuen Energieära? Nützt vor allem der Konsument die Früchte der Liberalisierung überhaupt und wie denken die Gestalter der Energiewirtschaft darüber?

Bei der Podiumsdiskussion „Energy Talk“ am 26.6.2019, der von der Blue Minds Group ins Leben gerufen wurde, fanden die Macher der Energiewirtschaft Zeit sich diesen zentralen Fragen zu stellen. Es diskutierten Wolfgang Urbantschitsch (Geschäftsführer E-Control), Barbara Schmidt (Generalsekretärin Österreichs Energie), Michael Gerbavsits (Vorstand Energie Burgenland), Walter Kreisel (Geschäftsführer W&Kreisel Group) und Eveline Steinberger-Kern (Geschäftsführerin The Blue Minds Company und Energy Hero). Moderiert wurde von Helmut Brandstätter, dem Herausgeber des Kurier.

Neben den Entwicklungen am Energiemarkt wie die erst kürzlich gesteigerten Preise für Gas und Strom im Osten Österreichs, wurde ebenso thematisiert, dass erst ein Drittel der Österreicher bisher ihren Energielieferanten gewechselt haben obwohl durch einen Wechsel erhebliche Einsparungen möglich sind.

Eveline Steinberger-Kern meint hierzu: „Der Blick etwa nach Deutschland zeigt, dass dort die jährliche Strom- und Gasanbieterwechselrate mehr als doppelt so hoch ist. In Österreich ist festzustellen, dass die Kunden aus vielfältigen Gründen wechselfaul sind, was jahrelang eine direkte Auswirkung auf die Strom- und Gaspreisgestaltung durch die Anbieter hatte. Die Kunden müssen sich selbst nach gut zwei Jahrzehnten Liberalisierung mit einem kleinen Anteil an der erhofften Liberalisierungsdividende zufrieden geben. Preise steigen wieder, der eigene Vergleich der Tarife bleibt mühsam und ein Stromanbieterwechsel ist noch immer kompliziert; etwa im Vergleich zur Telekommunikationsbranche und dem SIM-Kartentausch. Da kommt das neue „EU Clean Energy Package“ gerade recht. Und es sieht noch massiven Handlungsbedarf, insbesondere wenn es um die Rechte der Energiekonsumenten geht, vor. Quasi als Anwalt der Endkunden wollen wir aufzeigen, wie einfach ein Wechsel mit direkter Kostenersparnis sein kann.

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