54. Wiener Gemeinderat (2)

Fragestunde

Wien (OTS/RK) - Die dritte Anfrage stellte GR Mag. Manfred Juraczka (ÖVP) an Planungsstadträtin Mag.a Maria Vassilakou (Grüne). Er wollte wissen, warum beim Projekt für die Errichtung eines Wohnparks am Areal des ehemaligen Sophienspitals auf die Schaffung weitere Parkplatzmöglichkeiten verzichtet würde. Vassilakou antwortete, dass der Bebauungs- und Flächenwidmungsplan für das Areal noch in Ausarbeitung sei. Neben den rund 150 Wohnungen sei auch ein Bildungscampus geplant. Für den Flächenwidmungsplan werde auch ein Mobilitätskonzept erarbeitet, das die unmittelbare Nähe zu U-Bahn und anderen Öffis berücksichtigt. Ein Stellplatz-Konzept sei ebenfalls noch nicht ausgearbeitet.

Die vierte Anfrage stellte GRin Veronika Matiasek (FPÖ) an Bildungsstadtrat Mag. Jürgen Czernohorzsky (SPÖ). Matiasek meinte, dass es jenen Eltern schwer falle, für ihre Kinder einen Sommerbetreuungsplatz bei der Stadt Wien zu finden, wenn ihre Kinder - aufgrund „leichter und mittlerer mentaler Behinderung“ - einen integrativen Unterricht besuchen. Sie wollte wissen, welche Ferienbetreuung für diese Kinder die Stadt anbiete. Czernohorszky antwortete: Bei den Summer City Camps gelte – wie bei allen ähnlichen Angeboten der Stadt – der Grundsatz der Inklusion. Im Zuge der Anmeldung werde individuell auf die Kinder eingegangen und ihre Bedürfnisse in einem Fragebogen abgefragt. So könnten passende Aktivitäten angeboten werden, bei denen es auch professionelle Betreuung für Kinder mit Behinderung gibt. Je nach Bedarf könnten Eltern auch einen Fahrtendienst in Anspruch nehmen. Der Betreuungsschlüssel liege bei 1:2 bzw. bei 1:4. Die Kosten für das Summer City Camp lägen auch bei Kindern mit Behinderung bei 50 Euro pro Woche – inklusive Verpflegung.

Die fünfte Anfrage stellte GR Christian Oxonitsch (SPÖ) an Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Nachdem die Klink Floridsdorf nun eröffnet sei, wollte Oxonitsch wissen, wie weit es um die Übersiedlung medizinischer Abteilungen in das neue Spital bestellt sei. Hacker antwortete: Die Klinik Floridsdorf hätte einen „fulminanten Start“ hingelegt. Die Übersiedelung der Abteilungen ins neue Spital sei bereits seit 21. Juni abgeschlossen. Bereits am 1. Juni hätte es die erste Rettungs-Anfahrt gegeben und die erste Akut-OP, am 3. Juni die erste Hubschrauberlandung am Spital, die ersten geplanten OPs und Untersuchungen auf der Inneren Medizin und der Allgemeinchirurgie. Am 15. Juni sei das erste Baby im Spital geboren worden. Aktuell würden im Schnitt in den ersten Monaten des Betriebs 71 Patientinnen und Patienten in der Zentralen Notaufnahme behandelt. Im ersten Monat gab es 3.262 ambulante Behandlungen und 1.102 Patientinnen und Patienten in der Zentralen Notaufnahme. Derzeit arbeiteten 2.295 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Krankenhaus Nord. Bis Herbst werde der Betrieb im Spital langsam auf den Vollbetrieb hochgefahren, bis dahin hätten die Teams in den Abteilungen weiter Zeit, sich noch besser auf das neue Spital einzuspielen. Im Vollbetrieb solle das Spital monatlich 3.648 stationäre Aufnahmen und 4.700 ambulante Behandlungen sowie 1.426 OPs durchführen.

(Forts.) ato

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