Ö3-Verkehrsprognose für die Ferienstarts in Österreich

Sommerferien, Formel 1 und Ironman

Wien (OTS) - Am kommenden Wochenende (28. Juni) starten Wien, Niederösterreich und das Burgenland in die Sommerferien, genauso wie fünf deutsche Bundesländer. Nächste Woche (6. Juli) endet die Schule für die Schüler/innen in Kärnten, Salzburg, Steiermark, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg sowie in den Niederlanden und Tschechien. Dazu kommt laut Ö3-Verkehrsredaktion die starke An- und Abreise rund um den Formel 1 Grand Prix in Spielberg. In Kärnten sorgt der Ironman für Umleitungen.

Mit der Zeugnisverteilung im Osten Österreichs starten die verkehrsintensivsten Tage des Jahres auf Österreichs Transitstrecken. Am Freitag (28. Juni) erwartet die Ö3-Verkehrsredaktion zunächst Kolonnen auf den größeren Wiener Stadtausfahrten, besonders auf der Südosttangente, in Linz auf der Mühlkreisautobahn, in Graz auf den Stadtausfahrten, genauso wie in der Stadt Salzburg. Verkehrsüberlastung gibt es auch im Raum Bregenz und in Innsbruck am Südring vor einer Baustelle. Am Samstag folgt dann ein Vorgeschmack auf zahlreiche kommende und sehr starke Reisewochenenden in diesem Sommer. Auf einigen Strecken besteht an allen Juli- und Augustwochenenden Staugefahr, besonders auch am 27. Juli, wenn Bayern und Baden-Württemberg in die Ferien starten.

Folgende Reiserouten sind von den Urlauber/innen am stärksten befahren. Hier besteht an den nächsten zwei Samstagen – 29. Juni und 6. Juli – vor allem zwischen 8.00 und 17.00 Uhr große Staugefahr:

In Tirol können auf der Strecke Kufstein-Brenner auf der Inntal-(A12) und Brennerautobahn (A13) Richtung Italien schon kleinere Unfälle oder Pannen rasch zu kilometerlangen Staus führen. Staugefahr besteht auch vor den Mautstellen Schönberg und in Südtirol vor der Mautstelle Sterzing. Überlastet ist auch wieder die Fernpass-Straße (B179) abschnittsweise in beiden Richtungen. Hier muss man zeitweise mit Wartezeiten über eine Stunde rechnen – inklusive Blockabfertigungen vor dem Grenztunnel Füssen und vor dem Lermooser Tunnel.

In Salzburg und Kärnten ist die Tauernautobahn Richtung Villach streckenweise überlastet, und dann weiter die Alpe-Adria-Autobahn ins italienische Kanaltal und auch der Karawankentunnel (A11) Richtung Slowenien.

In der Steiermark kann es zeitweise auf der A9, der Pyhrnautobahn, Richtung Slowenien vor dem Gleinalmtunnel zu längeren Verzögerungen kommen.

An den Grenzübergängen muss man aufgrund der Grenzkontrollen mit langen Wartezeiten rechnen, besonders auf der A1, der Westautobahn, vor dem Autobahngrenzübergang Salzburg-Walserberg Richtung Deutschland. Zu Wartezeiten kommt es auch immer wieder kurz nach dem Autobahngrenzübergang Suben Richtung Passau und vor dem Autobahngrenzübergang Kufstein-Kiefersfelden Richtung Rosenheim.

Der beste Weg zur Formel 1
Tausende Motorsportfans mischen sich in den nächsten Tagen (27. bis 30. Juni) unter die Urlauber/innen – auf dem Weg zum „Grand Prix von Österreich“ ins steirische Murtal. Für eine reibungslose Anreise sollten Camper am besten schon am Donnerstag anreisen. Am Sonntag wird die Anreise der Tagesgäste zum eigentlichen Rennen am stärksten – und nach dem Rennen die Abreise. Generell gilt: Wer möglichst früh am Renngelände eintrifft, kann noch am ehesten Staus vermeiden!

Mit dem Auto gelangt man zum Red-Bull-Ring in Spielberg über die S36, die Murtal -Schnellstraße: vom Knoten St. Michael kommend mit Abfahrtsmöglichkeiten in Knittelfeld-West und Zeltweg-Ost, von Klagenfurt kommend über die Abfahrt Zeltweg-West. Weitere Zufahrtswege sind die B317, die Friesacher Straße und die B78, die Obdacher Straße. Hier kann es speziell am Sonntag bei der Abreise zu längeren Wartzeiten kommen. Entlang der Murtal-Schnellstraße sind Hinweistafeln aufgestellt, die entsprechend der Ticket-Farbe „gelb“, „grün“ oder „blau“ den Weg zu den jeweiligen Parkplätzen weisen. Hier gilt: Auf der S36 und entlang der Landesstraßen am vorhandenen Verkehrsleitsystem orientieren und die Anweisungen der Polizei befolgen.

Mit der Bahn gelangt man völlig staufrei in die Rennregion. Vom Bahnhof Knittelfeld bringen Shuttlebusse die Zuseher/innen kostenlos alle 20 Minuten zum Formel-1-Gelände in Spielberg und wieder retour.

Mit dem Bus: Die Firma „Eventbus“ bietet speziell für den Formel-1-Grand Prix in Spielberg Shuttlebusse mit österreichweit mehr als 300 Haltestellen an. Zusätzlich gibt es am Rennwochenende Gratis-Bustransfers vom Bahnhof Knittelfeld und vom Busbahnhof Judenburg (in der Postgasse) direkt zum Veranstaltungsgelände. Möglich ist auch eine Anreise mit dem Postbus.

Mit dem Fahrrad: Wer die letzten Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen möchte, für den stehen auch heuer zwei Park-and-Bike-Parkplätze zur Verfügung: Beim „Murtal-G´schlössl“ in Großlobming (7,3 km entfernt) und in Weißkirchen auf der Judenburger Straße (9,7 km entfernt). Die Rad-Abstellplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe des Renngeländes auf der Spielberger Straße (der L503).

Wichtig für Camper: Die Campingplätze befinden sich nur wenige Gehminuten vom Red-Bull-Ring entfernt. Die Zuleitung zu den Plätzen erfolgt nach einem Leitsystem mit Farben: Für die Campingplätze „Pink“, „Grün“, „Lila“ und „Gelb“ ist die Abfahrt Knittelfeld-West ideal. Wer „Blau“ oder „Rot“ hat, soll bei Zeltweg-West abfahren. Die Zufahrt ist Mittwoch, Donnerstag und Freitag ganztags möglich. Die Abreise am Sonntag erfolgt dann gestaffelt und ist für die Camper erst ab 20.00 Uhr möglich.

Ironman am Wörthersee am 7. Juli
Am Sonntag schwimmen, radeln und laufen die Teilnehmer/innen im und rund um den Wörthersee um die Wette. Der Start des „20. Ironman Austria“ ist um 6.40 Uhr im Strandbad Klagenfurt. Verkehrsbehinderungen gibt es von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr, wenn die 180 Kilometer lange Radstrecke für den Verkehr abschnittsweise gesperrt wird. Sie führt von Klagenfurt über das Südufer nach Velden. Von dort geht es über Rosegg und St. Niklas zum Faaker See und wieder zurück nach Velden. Über Ludmannsdorf und Köttmannsdorf führt die Strecke schließlich wieder zurück nach Klagenfurt. Unter anderem gesperrt werden die Keutschacher Straße und der Südring bei der Rosentaler Straße. Auch zahlreiche Klagenfurter Buslinien werden umgeleitet. Am besten umfährt man den Bereich am Sonntag großräumig, z.B. über die Südautobahn.

Wiener Vororte Linie wird saniert
In Wien fährt ab Samstag (29. Juni) die ÖBB-Vororte Linie S45 nicht zwischen den Stationen Ottakring und Hütteldorf. Die insgesamt 120 Jahre alte Strecke wird bis zum 22. Juli saniert. Es werden 3,1 Kilometer Gleise erneuert und zahlreiche Weichen ersetzt. Stattdessen fahren in dieser Zeit Ersatzbusse zwischen den Haltestellen Wien-Hütteldorf und Wien-Ottakring. Zwischen dem Bahnhof Ottakring und Heiligenstadt fährt die S-Bahn planmäßig.

Sommersperre U-Bahnlinie U4 in Wien
Die U-Bahnlinie U4 wird von 29. Juni bis 1. September saniert. Die U-Bahn fährt nicht zwischen den Stationen Karlsplatz und Längenfeldgasse. Es wird empfohlen auf die U-Bahnlinien U3 und U6 bzw. auf die vier Buslinien 13A, 14A, 57A und 59A umzusteigen. Diese Linien sind während der Bauarbeiten in dichteren Intervallen unterwegs. Wer sein Ziel direkt im Baustellenbereich zwischen Karlsplatz und Längenfeldgasse hat, kann auch auf die Busse der Zusatzlinie U4 umsteigen.

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