Volkshilfe Wien: Pflege darf kein Luxus sein

Pflegebedürftig zu sein darf keine Existenzängste auslösen

Wien (OTS) - „Jeder Mensch hat das Recht auf ein Altern in Würde – egal wie reich oder arm jemand ist“, betont die Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien, Tanja Wehsely das „Grundprinzip einer solidarischen Gesellschaft, die niemanden im Alter alleine lässt“.

Wehsely fordert eine „Ausbildungsoffensive für mehr Pflegepersonal“ und ein „überparteiliches Bekenntnis dazu, dass wir als Staat und Gesellschaft für unsere älteren, pflegebedürftigen Mitmenschen verantwortlich sind“ und deswegen „schon heute mit der Ausbildung der Pflegekräfte von morgen starten müssen.“

„Mehr Pflegekräfte und eine Ausweitung des Ausbildungsangebots für PflegerInnen“ fordert auch der Präsident der Volkshilfe Wien, Rudolf Hundstorfer von der Politik ein. „Wir müssen dringend Maßnahmen gegen den Personalmangel im Pflegebereich treffen. Einerseits gilt es den Pflegeberuf attraktiver für ArbeitnehmerInnen zu gestalten und andererseits müssen wir uns als Gesellschaft dazu bekennen, dass wir die Finanzierung der Pflege langfristig auf stabile Beine stellen“ betont der Präsident der Volkshilfe Wien.

„Eine gesellschaftliche Diskussion zum Thema Pflege sollte von der Expertise jener getragen sein, die als PflegerInnen, Angehörige oder Betroffene aus erster Hand wissen was es braucht“ mahnt Wehsely ein.

Rückfragen & Kontakt:

Martin Binder-Blumenthal
Presse & Kommunikation
Tel.: +43 1 360 64 - 1777
Mobil:+43 676 8784 – 1777
E-Mail: m.binder-blumenthal@volkshilfe-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VHW0001