JUNOS ad Fortsetzung der Koalition in der ÖH Bundesvertretung: "Tote Pferde sind tote Pferde – auch in der ÖH"

Rohrmoser: "Stillstand der bisherigen Jahrzehnte wird fortgeführt."

Wien (OTS) - Bei der ÖH-Wahl 2019 haben die JUNOS Studierenden es zum dritten Mal hintereinander geschafft ein zweistelliges Ergebnis einzufahren und bewiesen, dass sie somit die erfolgreichste liberale Organisation in der Geschichte der ÖH Bundesvertretung sind. Das ist für sie zwar ein Grund zur Freude, allerdings waren die letzten zwei Jahre für die jungen Liberalen wenig erfreulich. Klubobmann Nino Rohrmoser: "Die Koalition zwischen dem SPÖ-nahen VSStÖ, den Grünen und Alternativen Student_innen (GRAS) und der FLÖ bescherte uns Studierenden mit konzeptloser Allgemein- und Blockadepolitik. Die Aussichten für die nächsten zwei Jahre sind leider nicht besser. Zwanzig Jahre Stillstand – und die Koalition will noch mehr! "

Er zielt hiermit auf die Fortführung der alten Koalition zwischen GRAS, VSStÖ und FLÖ, die heute in der konstituierenden Sitzung der ÖH Bundesvertretung fixiert wurde. Rohrmoser: "So, wie es keine neuen Fraktionen innerhalb dieser Partnerschaft gibt, wird es auch keine neuen Inhalte geben. Stattdessen wird der Stillstand der bisherigen Jahrzehnte fortgeführt. So wird für die Studierenden nichts weitergehen, denn tote Pferde sind tote Pferde".

Die JUNOS sind sich ihre Aufgabe als pinke Kontrollkraft mehr denn je bewusst: " Wir sind da, um zukünftige Skandale wie das Café Rosa oder tausende Euros für Demos und Sexworkshops zu verhindern. Unsere Verpflichtung liegt darin, der Koalition weiterhin auf die Finger zu schauen und jeden Fehler klar und deutlich aufzuzeigen und sachlich zu kritisieren. Die bisherigen Perioden haben gezeigt, dass wir die einzige Kraft sind, welche die Fahne der Transparenz hochhält. Wir JUNOS haben einen Plan wie wir Österreichs Hochschulen ins 21. Jahrhundert holen. Wir sind entschlossen uns weiterhin für die weltbeste Qualität, Digitalisierung und die damit einhergehende Weltoffenheit der Hochschulen einzusetzen."

Die liberalen Studierende zeigen sich klar enttäuscht über diese Koalitionsbildung, sind aber bereit, sachlich und konstruktiv mit der Koalition zusammenzuarbeiten: " Als viertstärkste Kraft innerhalb der Bundesvertretung erwarten wir uns eine konstruktive Zusammenarbeit und einen ständigen Dialog zwischen Koalition und Opposition. Der Fokus muss ganz klar auf den Sachen liegen, welche uns verbinden und nicht auf denen, die uns trennen. "

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