Innovative Verwaltung: Österreichischer Verwaltungspreis für zwei Projekte der Stadt Wien

Wien (OTS/RK) - Die Stadt Wien hat ihre Innovationskraft erneut unter Beweis gestellt: Gleich zwei Projekte wurden mit dem Österreichischen Verwaltungspreis 2019 ausgezeichnet und konnten sich damit gegen hochkarätige Konkurrenz aus ganz Österreich durchsetzen. Die feierliche Preisverleihung fand vergangene Woche in der Österreichischen Nationalbibliothek statt.

Unter dem Motto "Gemeinsam innovativ" nahmen heuer 93 Projekte aller Verwaltungsebenen aus ganz Österreich in 5 Kategorien teil. Mit den Projekten „Grünraummanagement der Wiener Stadtgärten“ (MA 42) sowie „Wien gibt Raum“ (MA 65) ist die Stadt Wien in 2 von 5 Kategorien als Siegerin mit dieser höchsten Ehrung für Verwaltungsinnovation ausgezeichnet worden.

„Wir nutzen die Digitalisierung, um sparsam mit Ressourcen umzugehen und gleichzeitig unsere Stadt noch lebenswerter zu machen. Beide Projekte, die mit dem Österreichischen Verwaltungspreis ausgezeichnet wurden, sind perfekte Beispiele dafür, dass beides Hand in Hand geht. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihren Beitrag zu diesem Erfolg geleistet haben“, gratuliert Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke.

Prämierte Projekte

Die Wiener Stadtgärten - MA 42 konnte in der Kategorie „Führung und Steuerung für mehr Effizienz“ mit dem Projekt „Grünraummanagement der Wiener Stadtgärten“ punkten. Dabei wurde ein betriebswirtschaftlich zentrales Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsystem für alle von der MA 42 betreuten Anlagen implementiert. Mittels einer Softwarelösung wurden Grünflächen-, Baum-, und Spielgerätekataster sowie alle von den Stadtgärten betreuten Grünflächen, Bäume und Spielgeräte zusammengeführt und in einem Geoinformationssystem (GIS) verortet. Diese Daten sind nun für die Planung, Steuerung und den Betrieb online und zentral verfügbar. Vor Ort können die ArbeiterInnen via Smartphone ihre Pflegearbeiten mobil erfassen und sollen zukünftig auch Aufträge direkt erhalten bzw. rückmelden.

In der Kategorie „Innovatives Servicedesign und digitale Services“ gewann das in der MA 65 angesiedelte Projekt „Wien gibt Raum“. Es erarbeitet Erleichterungen für die Nutzung der nur begrenzt verfügbaren öffentlichen Flächen. Mit „Wien gibt Raum“ implementiert die Stadt Wien eine Lösung, die Prozesse zur Nutzung öffentlicher Flächen von der KundInnenschnittstelle aus neu denkt: Ausgehend von einem One-Stop-Shop werden Informationen und Antragsmöglichkeiten für KundInnen geschaffen. Diese werden nahtlos in ein dienststellenübergreifendes Fachinformationssystem überführt, das den Austausch zwischen allen beteiligten Abteilungen neu organisiert. Unterstützt werden die Dienststellen hier von 3D-Geodaten, die virtuelle Lokalaugenscheine ermöglichen. Eine automatisierte Schnittstelle zur Verrechnung sowie eine mobile Lösung zur Bestandskontrolle stellen den gesamten Genehmigungsprozess neu auf.

Der österreichische Verwaltungspreis

Der Österreichische Verwaltungspreis prämiert zukunftsweisende Projekte der Gemeinden, Länder und der Bundesverwaltung. Er wird vom Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport verliehen, die Bewertung erfolgt durch unabhängige ExpertInnenjurys aus Wirtschaft, Industrie und Verwaltung.

Weitere Infos: https://www.oeffentlicherdienst.gv.at/verwaltungsinnovation/wettbewerbe/oesterreichischer_verwaltungspreis/verwaltungspreis_2019.html

(Schluss) red

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