Müssen tausende Zeugnisse wirklich vernichtet werden?

Thomas Bulant kritisiert skandalöses Zeitmanagement des Bildungsministerium vorm Zeugnistag.

Wien (OTS) - „Das BMBWF hat null Ahnung von den Arbeitsabläufen an einer Schule. Der Minoritenplatz hat eine Woche vor dem Zeugnistag in Wien, Niederösterreich und im Burgenland die Bezeichnungen für drei Glaubensgemeinschaften verändert. Demzufolge müssten nun tausende Zeugnisse neu erstellt werden“, kritisiert Thomas Bulant, Pflichtschullehrer, sozialdemokratischer Gewerkschafter und SLÖ-Vorsitzender. „Die Klassenlehrerinnen und Klassenvorstände haben in den letzten Tagen die Zeugnisse bereits ausgedruckt, damit sie nächste Woche durch einen Gegencheck kontrolliert werden können, bevor sie von den Schulleiter/innen unterschrieben werden dürfen.“

Laut Bulant verordnet das BMBWF durch diese allzu späte Weisung einen administrativen Mehraufwand, der „sich gewaschen hat“. „Damit beweist das Ministerium wieder einmal, wie wenig es die Arbeitsleistung von Lehrer/innen schätzt“, sagt Bulant. „Ich fordere Frau Ministerin Rauskala auf, das diesbezügliche Rundschreiben 14/2019 noch an diesem Wochenende zurückzuziehen. Unsere Schüler/innen brauchen nächste Woche ihre Lehrer/innen. Die Schulen dürfen nicht für das Missmanagement im BMBWF büßen.“

Rückfragen & Kontakt:

MMag. Dr. Thomas Bulant
SLÖ-Vorsitzender
FSG-Vorsitzender in der Gewerkschaft der Pflichtschullehrer/innen
Tel.: +43 699 19413999
Mail: thomas.bulant@apsfsg.at

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