Yildirim: „Lohnfortzahlung ist Entlastung für HelferInnen und Unternehmen“

Unverständliche Kritik der Wirtschaftskammer an Lohnfortzahlung für Freiwillige - Finanzierung aus dem Katastrophenfonds

Wien (OTS/SK) - Unverständlich ist für die Tiroler SPÖ-Nationalratsabgeordnete Selma Yildirim die Kritik der Wirtschaftskammer an der Lohnfortzahlung für freiwillige Helferinnen und Helfer. Ein entsprechender Fristsetzungsantrag wurde diese Woche im Nationalrat beschlossen. ****

Dies sei ‚Ein Anschlag auf Tirols Wirtschaft‘, titelt heute die Kronen Zeitung. „Genau das Gegenteil ist der Fall“, erläutert Yildirim. „Freiwillige Helferinnen und Helfer sollen eine Lohnfortzahlung für fünf Tage pro Jahr bekommen. Finanziert wird das aus dem Katastrophenfonds. Das ist also keine Belastung für die Unternehmen. Es entlastet jene, die den Freiwilligen bereits bisher frei gegeben haben.“

„Freiwillige Helferinnen und Helfer leisten Großartiges. Ihr Einsatz ist von unschätzbarem Wert für die Gesellschaft. Aktuell hat sich das wieder beim Hochwasser und Bränden in Tirol gezeigt. Der SPÖ ist es ein Anliegen, dass diese HelferInnen auf eine Lohnfortzahlung zählen können“, betont Yildirim.

Die Regelung wird für Katastrophenhilfsorganisationen, Rettungsdienste sowie freiwillige Feuerwehren gelten und soll noch vor dem Sommer im Nationalrat beschlossen werden.

Für die HelferInnen sei dies eine Absicherung und ein Anreiz. „Ich finde es sehr schade, dass hier die Wirtschaft gegen zivilgesellschaftliches Engagement ausgespielt wird. Politik sollte nicht spalten, sondern verbinden. Dieses Gesetz ist eine gute Sache, die oft angeregt wurde und nun endlich auf SPÖ-Initiative umgesetzt wird, mit überwältigend positivem Feedback. Das ist auch kein Wahlzuckerl, wie behauptet wird, der Antrag ist über ein Jahr alt und wurde bislang von der türkis-blauen Bundesregierung blockiert“, schildert Yildirim. (Schluss) bj

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