„Hohes Haus“ über das Spiel der Kräfte

Am 16. Juni um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin „Hohes Haus“ am Sonntag, dem 16. Juni 2019, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Das Spiel der Kräfte

Nun ist es offiziell: Die 183 Abgeordneten des Nationalrats werden neu gewählt. Das ist diese Woche beschlossen worden. Gleichzeitig mit dem Beschluss, hat auch das Werben um die Wähler begonnen. Kaum eine Rede im Plenum war diese Woche frei von Wahlkampftönen und auch das berühmt-berüchtigte freie Spiel der Kräfte ist seit dieser Woche voll im Gange. Was alles schon auf den Weg geschickt wurde und was noch kommt, weiß Maximilian Biegler.

Zu Gast im Studio ist SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner.

Verlässlichkeit und Vertrauen

Diese Woche hat die neue Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein vor dem Nationalrat ihre Regierungserklärung abgeben. „Wir stehen für Verlässlichkeit und werben um Vertrauen“, umriss Bierlein ihr Leitmotiv. Vertreter aller Parteien haben dieser Übergangsregierung ihre Unterstützung zugesichert, doch will diese Expertenregierung hauptsächlich verwalten, große gesellschaftliche Weichenstellungen wird es nicht geben. Das vorzeitige Ende der Regierung Kurz/Strache sehen die Parteien unterschiedlich. Vertreter der früheren Regierung bedauern, dass sie nun nicht weiterarbeiten können, Vertreter der früheren Opposition freuen sich über das Ende der Regierung. Claus Bruckmann hat die Debatte verfolgt.

Jünger und weiblicher

Die österreichische Riege für das EU-Parlament ist immer noch nicht fix. Werner Kogler – immerhin Spitzenkandidat der Grünen für die EU-Wahl – hat sich gerade entschieden, sein Mandat nicht anzunehmen. Noch immer unklar ist, was Heinz-Christian Strache tun wird. Spätestens bis 2. Juli muss auch das geklärt sein, denn dann findet die konstituierende Sitzung des neu gewählten Parlaments in Straßburg statt. Was sich schon jetzt sagen lässt: der durchschnittliche EU-Abgeordnete aus Österreich ist akademisch gebildet und wird statistisch gesehen jünger und weiblicher. Susanne Däubel hat sich die Sozialprofile der heimischen Vertreter im EU-Parlament angesehen.

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