Glyphosat – SPÖ-Kärnten: ÖVP sind Konzerninteressen weiter wichtiger als Schutz der Gesundheit unserer Kinder

Sucher: Ausreden von ÖVP und LK-Präsident sind verantwortungslos. Kurz hat Verbot angekündigt, ist aber wohl vor Konzerninteressen umgefallen.

Klagenfurt (OTS) - Unerträglich und absolut unverantwortlich gegenüber der Gesundheit vor allem unserer Kinder und gegenüber unserer Fauna und Flora sind für SPÖ-Kärnten Landesgeschäftsführer Andreas Sucher die „faulen Ausreden“, mit der sich die ÖVP auf Bundesebene und der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Josef Moosbrugger, gegen ein Verbot des hochgefährlichen und höchstwahrscheinlich krebserregenden Pflanzengiftes Glyphosat wehren.

„Selbstverständlich ist es möglich, das Inverkehrbringen von Glyphosat auf nationalstaatlicher Ebene zu untersagen! Man muss dazu nur dem Beispiel Kärntens, der SPÖ-Kärnten mit Landeshauptmann Peter Kaiser folgen, Rückgrat und Mut beweisen und gemeinsam mit der Europäischen Kommission nach einer entsprechenden gesetzlichen Formulierung suchen“, betont Sucher. Ja, Kärnten sei im ersten Anlauf gescheitert, allerdings nur, weil im ersten Entwurf des Kärntner Pflanzenschutzmittelgesetzes nur Glyphosat verboten werden sollte. „Der zweite und von der EU akzeptierte Gesetzestext geht in Wahrheit noch viel weiter, weil damit neben Glyphosat auch die Anwendung von hunderten weiteren gefährlichen, biologisch nicht abbaubaren Pestiziden für private Anwender unterbunden wird. Das wäre auf Bundesebene für ein Totalverbot ebenso möglich“, erklärt Sucher.

Der Lebensmittelkonzern Spar sei der beste Beleg dafür, dass glyphosatfreie Landwirtschaft sehr wohl möglich ist, und schreibt seinen Vertragspartnern bei der Erzeugung der Spar-Eigenmarke schon jetzt vor, dass sie kein Glyphosat verwenden dürfen. Zudem biete eine österreichweit glyphosatfreie Landwirtschaft mit ihren Produkten laut Sucher auch die Chance auf ein internationales Alleinstellungsmerkmal.

Zudem verweist der SPÖ-Landesgeschäftsführer auf die Tatsache, dass es die ÖVP mit Sebastian Kurz war, die via Kronenzeitung im Dezember 2017 genau das, nämlich ein Österreichweites Totalverbot von Glyphosat schlagzeilenträchtig angekündigt hat.

„Wenn also jemand Wählertäuschung betreibt, dann ist es die ÖVP mit Sebastian Kurz“, so Sucher in Richtung Moosbrugger.

Sucher appelliert in Richtung ÖVP, nicht länger Konzerninteressen wichtiger zu nehmen als die Gesundheit der Bevölkerung und unserer Natur. „Wenn Sie, Herr Kurz, ein Gewissen haben, dann nehmen Sie sich selbst und Ihre Ankündigung ernst, unterstützen Sie den Antrag von Pamela Rendi-Wagner und der SPÖ und kommen Sie damit auch Ihrer Verantwortung gegenüber unseren Kindern nach!“

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