Hitzewelle: ARBÖ stockt Einsatzteam auf

Am Wochenende rollt die erste Hitzewelle auf uns zu. Der ARBÖ weiß, dass die hohen Temperaturen nicht nur den Autofahrern sondern auch deren Fahrzeugen zu schaffen machen.

Wien (OTS) - Bis auf 36 Grad Celsius soll das Thermometer kommendes Wochenende klettern. Was Wasserratten, Urlauber und Sonnenanbeter freut, wird die ARBÖ-Pannenhelfer erfahrungsgemäß ganz schön ins Schwitzen bringen. Denn die erste Hitzeperiode sorgt immer für einen enormen Anstieg an Einsätzen, wie Jürgen Fraberger, vom ARBÖ-Informationsdienst, prognostiziert: „Streikende Batterien, Reifenschäden aber auch überhitzte Kühlersysteme und elektrische oder elektronische Defekte zählen bei diesen Temperaturen zu den Einsatzursachen. Aber auch das Thema Falschtanken kann bei extremer Hitze öfter der Grund für einen unfreiwilligen Stopp sein“.

Natürlich ist der ARBÖ aber auch für solche Extreme gerüstet. Neben den Call-Center Mitarbeitern, wird auch bei den Pannenhelfern in ganz Österreich personell aufgestockt, um auch bei hohen Pannenaufkommen schnellstmöglich Hilfe leisten zu können, wie Gerhard Graner, Betriebsleiter beim ARBÖ bestätigt: „Wir haben am Wochenende das Team an Pannenfahrern verdoppelt und zusätzlich noch weitere Kolleginnen und Kollegen in Rufbereitschaft. Im Bedarfsfall sind auch diese binnen kürzester Zeit einsatzbereit.“

ARBÖ-Tipp:

Gerade vor längeren Fahrten sollte der Luftdruck in den Reifen angepasst, also erhöht, werden. Durch das zusätzliche Gewicht des Gepäcks und der Mitreisenden erhöht sich die Auflagefläche des Reifens. Daher überhitzt der Pneu, was zu einem Reifenplatzer führen kann.

Zudem sind extrem hohe Temperaturen für Batterien ebenso schädlich, wie extreme Minusgrade im Winter. Erich Groiss, technischer Koordinator beim ARBÖ: „Durch die enorme Hitze kommt es in den Batteriezellen zum Kurzschluss. Außerdem ist die Selbstentladung der Batterie ungleich höher, als bei kühlerem Wetter, daher empfehlen wir einen Batteriecheck im ARBÖ-Prüfzentrum. Dabei wird die Leistungsfähigkeit der Batterie untersucht, wodurch böse Überraschungen vermieden werden können.“

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