Haubner: FPÖ-Blockade beim Berufsausbildungsgesetz geht auf Kosten der Lehrlinge

ÖVP-Wirtschaftssprecher: FPÖ: wechselt politisches Kleingeld am Rücken Auszubildender - Wichtige Modernisierung und Verbesserung bei der Lehre können nun nicht umgesetzt werden

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Die FPÖ-Blockade beim Berufsausbildungsgesetz geht auf Kosten unserer Lehrlinge", betont der Wirtschaftssprecher der neuen Volkspartei, Peter Haubner. Aufgrund des Scheiterns der Verhandlungen mit der FPÖ sei ein Beschluss vor dem Sommer hinfällig, wichtige Maßnahmen zur Modernisierung der Lehre würden nun nicht kommen, "weil die FPÖ lieber politisches Kleingeld auf dem Rücken unserer Lehrlinge wechselt, als für bessere Ausbildungsbedingungen zu arbeiten".

Haubner hebt wesentliche Eckpunkte des geplanten Berufsausbildungsgesetzes hervor: „Damit aktuelle wirtschaftliche und technische Trends abgebildet und die Lehre innovativ gehalten werden kann, soll es etwa eine gesetzlich verpflichtende Überprüfung aller Lehrberufe geben.“ Weiters soll den Lehrlingen durch zeitgemäße Bezeichnungen auch der angebrachte Stellenwert gegeben werden – so soll aus der Lehrlingsentschädigung ein Lehrlingseinkommen werden und aus „der Verwendung von Lehrlingen“ wird Beschäftigung.

Bei der überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA) sehe das Berufsausbildungsgesetz eine Neugestaltung zur besseren Verknüpfung von ÜBA-Lehrlingen und Betrieben vor, beispielsweise über Praktika, um ihnen möglichst schnell eine Lehrstelle in einem Unternehmen zu ermöglichen. „Hier hat bereits Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck einen wichtigen Schritt gesetzt – mit der Aktion ‚Wir geben Zukunft‘ hat sie mit über 100 Unternehmen eine Charta unterzeichnet, die Praktikumsplätze für ÜBA-Lehrlinge zur Verfügung stellen“ hält Haubner fest.

Zudem würde das Berufsausbildungsgesetz die Möglichkeit schaffen, eine Lehre in reduzierter Arbeitszeit zu absolvieren – „wenn zum Beispiel Betreuungspflichten für Kinder oder zu pflegende Personen bestehen oder auch bei gesundheitlichen Gründen“, so Haubner. Dies wäre eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Lehre und Kinderbetreuung bzw. der Pflege von Angehörigen, sagt Haubner, der unterstreicht: „Die Lehre würde damit vor allem für Frauen und Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger attraktiver.“

Der ÖVP-Wirtschaftssprecher abschließend: „Gut ausgebildete Lehrlinge sind ein wesentlicher Stützpfeiler unserer österreichischen Wirtschaft und die dringend benötigten Fachkräfte von morgen. Daher arbeitet die Volkspartei stetig dafür, die Lehre und die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern. Die Haltung der FPÖ zum Berufsausbildungsgesetz ist völlig unverständlich!“

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