AK-Konsumentenschutz warnt vor Phishing-Mails: Über 10.000 Euro Schaden innerhalb einer Woche

Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten verzeichnet einen massiven Anstieg von „gefakten“ Mails, auch bekannt als Phishing-Mails.

Aktuell versenden Betrüger perfekte Kopien von Banken-E-Mails aus, die kaum noch vom Original zu unterscheiden sind – die Schäden gehen über 10.000 Euro hinaus
Mario Drussnitzer, AK-Konsumentenschutz
Ein unachtsamer Moment bringt den Nutzer schnell in Gefahr seine Daten preiszugeben
Mario Drussnitzer, AK-Konsumentenschutz
Sobald der Zugang zum persönlichen Internetbanking für Betrüger frei ist, dauert es nicht mehr lange und das Konto ist leer“ 
Mario Drussnitzer, AK-Konsumentenschutz
Diese Vorgehensweise stiftet Verwirrung, da der Konsument trotz der vielen Warnungen die Gefahrenquelle vom Original nicht unterscheiden kann
Mario Drussnitzer, AK-Konsumentenschutz

Klagenfurt (OTS) - Kärntner Konsumenten sind derzeit vermehrt das Ziel von Cyberkriminalität durch Phishing-Mail-Attacken. Bereits in der Vergangenheit warnte der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten vor solchen E-Mail-Attacken, die nur eines im Sinn haben: Die Verfügernummer, das Passwort und den SMS-Sicherheitscode (TAC) der Betroffenen zu bekommen, um in weiterer Folge das Bankkonto leerzuräumen. „Aktuell versenden Betrüger perfekte Kopien von Banken-E-Mails aus, die kaum noch vom Original zu unterscheiden sind – die Schäden gehen über 10.000 Euro hinaus“, sagte AK-Konsumentenschützer Mario Drussnitzer. Phishing-Mails sind oftmals schnell an vielen Rechtschreibfehlern zu erkennen, dennoch lernen auch Betrüger dazu und verbessern Text und Aussehen der E-Mails. „Ein unachtsamer Moment bringt den Nutzer schnell in Gefahr seine Daten preiszugeben“, so Drussnitzer und führte aus: „Sobald der Zugang zum persönlichen Internetbanking für Betrüger frei ist, dauert es nicht mehr lange und das Konto ist leer“

Original versus „Fake“

Österreichische Banken übermitteln üblicherweise keine E-Mail zur Überprüfung oder zum Abgleich persönlicher Bank- oder Kreditkartendaten. Ausnahmen bestätigen die Regel: Die Erste Bank und Sparkassen-Gruppe versendet zu Geburtstagen ihrer Kunden einen Link (vor dem die Banken eigentlich warnen) zum persönlichen Login. „Diese Vorgehensweise stiftet Verwirrung, da der Konsument trotz der vielen Warnungen die Gefahrenquelle vom Original nicht unterscheiden kann“, warnte Drussnitzer.

Rat und Hilfe des AK-Konsumentenschutz gibt es auf kaernten.arbeiterkammer.at/konsument oder telefonisch unter 050 477-2000

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Kärnten
Ferdinand Hafner
050 477 - 2401
f.hafner@akktn.at
kaernten.arbeiterkammer.at

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