oe24.TV: ÖGB-Präsident Katzian fordert Regelung für Hitzeschutz in Kollektivverträgen

„Ab 25 Grad müsste Arbeitgeber verpflichtet sein, Maßnahmen zu setzen" - Bei Nichteinhaltung "hitzefrei" für Angestellte

Wien (OTS) - ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian fordert im Interview auf oe24.TV (Ausstrahlung am Donnerstag um 21 Uhr bei FELLNER! LIVE) klare Regelungen für Arbeitgeber an Hitzetagen: : „Ab 25 Grad müsste der Arbeitgeber verpflichtet sein, Maßnahmen zu setzen. Entweder in Form eines Klimagerätes, einer Deckenkühlung, von Außenjalousien oder Beschattung, was die Temperatur wieder absenkt.“

Katzian kann sich im Gespräch mit oe24.TV auch vorstellen, dass Arbeitnehmer künftig bei Nichterfüllung dieser Maßnahmen durch die Arbeitgeber hitzefrei bekommen: „Wenn die Maßnahmen gar nicht gesetzt werden, dann muss man natürlich sagen: Bevor die Menschen gefährdet sind, können sie nicht arbeiten.“

Katzian will das Thema Hitzeschutz jetzt als Regelung in die Kollektivverträge aufnehmen. Der ÖGB-Präsident kündigt auf oe24.TV an, den Hitzeschutz in die kommenden Kollektivvertrags-Verhandlungen im Herbst einzubringen: „Das wird einer der Schwerpunkte sein, dass wir hier Regelungen zustande bringen.“ Auch am Bau sei mit der 35-Grad Grenze „die Fahnenstange noch nicht erreicht.“

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