Bundesjugendvertretung begrüßt wichtige Maßnahmensetzung des Parlaments

Diskussion über jugendrelevante Themen auf Schiene gebracht

Wien (OTS) - Bereits letzte Woche appellierte die Bundesjugendvertretung (BJV) in einem offenen Brief an die Parlamentsparteien, jetzt zu handeln und in den nächsten Sitzungen wichtige Verbesserungen für junge Menschen zu beschließen. Umso mehr begrüßt die BJV die gestrige Entscheidung, einige politische Anliegen mit starkem Jugendbezug noch vor dem Sommer im Nationalrat zu diskutieren.

Unter anderem wurden Fristsetzungen zu Papamonat, Glyphosatverbot und Raucherschutz beschlossen. BJV-Vorsitzende Caroline Pavitsits dazu: „Als Interessenvertretung setzen wir uns täglich für die Rechte und Anliegen junger Menschen ein, darunter auch für den Rechtsanspruch auf einen Papamonat, Klimaschutz oder den Schutz von NichtraucherInnen. Wir freuen uns über die Entscheidung des Parlaments, sich dieser Themen rasch anzunehmen.

Der Rechtsanspruch auf einen Papamonat für alle Männer wird von der BJV schon seit Jahren gefordert. „Die gemeinsame Zeit nach der Geburt fördert nicht nur die Beziehung zwischen Eltern und Kind, sondern ermöglicht auch die bessere Aufteilung von Care-Arbeit“, erklärt Pavitsits. Derzeit gibt es nur einen Rechtsanspruch auf einen unbezahlten Papamonat im öffentlichen Dienst. In der Privatwirtschaft gibt es vereinzelte Regelungen zum Papamonat - je nach Betriebsvereinbarung oder Kollektivvertrag.

„Natürlich gibt es noch viele weitere Themen, die von jugendpolitischer Relevanz sind. Als Bundesjugendvertretung bringen wir unsere Expertise gerne ein. Letztendlich gilt es, weitere Maßnahmen zu setzen und die Umsetzung dieser zu gewährleisten“, so Pavitsits abschließend.

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