Korosec: Erhöhung der Mindestpensionen dämpft das Armutsrisiko

Die intensiven Gespräche des Seniorenbundes haben sich gelohnt. Wir freuen uns, dass das Versprechen gegenüber älteren Menschen nach mehr sozialer Sicherheit eingelöst wird und die Erhöhung der Mindestpensionen bei langen Beitragszeiten im Nationalrat auf den Weg gebracht wird. Menschen, die ein Leben lang etwas geleistet haben, haben ein Recht auf finanzielle Absicherung im Alter. Die Erhöhung der Mindestpension dämpft die Armutsgefährdung und verbessert die Lebenssituation gerade von Menschen mit geringem Einkommen
Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes

Wien (OTS) - „Die intensiven Gespräche des Seniorenbundes haben sich gelohnt. Wir freuen uns, dass das Versprechen gegenüber älteren Menschen nach mehr sozialer Sicherheit eingelöst wird und die Erhöhung der Mindestpensionen bei langen Beitragszeiten im Nationalrat auf den Weg gebracht wird. Menschen, die ein Leben lang etwas geleistet haben, haben ein Recht auf finanzielle Absicherung im Alter. Die Erhöhung der Mindestpension dämpft die Armutsgefährdung und verbessert die Lebenssituation gerade von Menschen mit geringem Einkommen“, sagt Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec.

Für Ingrid Korosec ist die Erhöhung der Mindestpension längst überfällig und ein logischer Schritt. „Der Bonus über die Ausgleichszulage war bereits im Budget berücksichtigt und verursacht keine neuen Schulden. Zudem halten ÖVP und FPÖ damit gegenüber Seniorinnen und Senioren eine Zusage ein, die noch während der Regierungskoalition abgegeben wurde.“

Eine erhöhte Mindestpension erhält man künftig entweder bei 30 oder 40 Beitragsjahren – fünf Jahre davon können in Zukunft auch Kinderbetreuungszeiten sein. „Das bringt endlich mehr Fairness für jene Frauen, die für ihre Kinder den Beruf hintangestellt haben“, freut sich Korosec. Von den etwa 40.000 Bezieherinnen und Beziehern des Ausgleichszulagenbonus sind rund 22.000 Frauen.

Menschen mit 40 Beitragsjahren erhalten künftig 1.200 Euro netto statt bisher 995 Euro, jene mit 30 Beitragsjahren erhalten 1.025 Euro netto statt bisher 995 Euro. Ehepaare erhalten bei 40 Beitragsjahren in Zukunft eine Mindestpension von 1.500 Euro netto statt bisher 1.260 Euro.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund
Mag. Alexander Maurer
Pressesprecher
+43 664/ 859 29 18
amaurer@seniorenbund.at
www.seniorenbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN0001