Lindner ad Konversionstherapie: Heutige Abstimmung ist wichtiger Schritt für die LGBTIQ-Community!

SPÖ freut sich über wichtigen Teil-Erfolg im Kampf gegen „Homo-Heiler“ in der EuroPride Woche

Wien (OTS/SK) - Einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung für die LGBTIQ-Community sieht SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner in der heutigen Nationalratssitzung. Eine Mehrheit der Abgeordneten hat sich dort für Lindners Antrag zu einem Verbot von Konversionstherapien an Jugendlichen ausgesprochen. Lindner, der auch Vorsitzender der sozialdemokratischen LGBTIQ-Organisation SoHo ist, hatte diesen Antrag schon im Dezember 2018 nach neuen Enthüllungen rund um den Verein ‚Teen Star’ eingebracht – ÖVP und FPÖ haben bisher aber eine Abstimmung verhindert. „Es ist ein immenser Erfolg, dass nach vielen Diskussionen, Verhandlungen und parlamentarischen Anfragen durch uns heute endlich eine Mehrheit hinter dem Verbot von ‚Homo-Heilern’ in Österreich steht“, zeigt sich Lindner stolz. „Gerade in der Woche der EuroPride in Wien bekennt die Politik damit endlich Farbe! Seit dem Start der schwarz-blauen Regierung war die Politik, trotz vieler Initiativen, nicht in der Lage auch nur eine einzige Entscheidung für die Gleichstellung der LGBTIQ-Community zu setzen. Der heutige Tag markiert eine Trendwende: „Unsere Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt. Nach 17 Monaten Stillstand, in denen Probleme ignoriert und VfGH-Urteile einfach ausgesessen wurden, kommt endlich Bewegung ins Parlament“, so Lindner. Dem heutigen Fristsetzungsantrag der SPÖ wurde von einer Mehrheit der Abgeordneten zugestimmt. ****

„Es freut mich immens, dass nach Monaten und Jahren der absoluten Blockade auch die Abgeordneten der ÖVP sich dazu entschlossen haben, dass Konversionstherapien in Österreich endlich der Vergangenheit angehören müssen“, betont Lindner. „Wir hätten diesen Schritt schon vor knapp einem Jahr setzen können, als erstmals die Praktiken des Sexualkunde-Vereins ‚TeenStar’ öffentlich diskutiert wurden. Aber besser jetzt als nie!“ Der Glaube, dass Homosexualität veränderbar, therapierbar oder gar ‚heilbar’ sei, habe im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren. Seit Jahrzehnten sei klar, dass solche fundamentalistischen Praktiken die Entwicklung und Gesundheit besonders von jungen Menschen schwer beeinträchtigen und Folgen bis hin zum Suizid haben können. „Ich bin stolz, dass unser Kampf für gleiche Rechte, für Respekt und Anerkennung endlich Früchte trägt. Es bleibt noch viel zu tun, aber ich lade alle politischen Parteien ein, sich mit uns weiter auf den Weg zu machen und zu zeigen, dass sie an der Seite der LGBTIQ-Community stehen. Als SPÖ werden wir umso stärker weiterkämpfen“, so Lindner abschließend.

Den gesamten Antrag finden Sie hier: https://tinyurl.com/y5kbodhf (Schluss) mr/rm/mp

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