Vilimsky: Neue Allianz im Europaparlament „Identität und Demokratie (ID)“ gegründet

Mit 73 Abgeordneten aus neun Ländern ist die ID-Fraktion die stärkste freiheitlich-konservativ-patriotische Gruppierung im EU-Parlament

Wien/Brüssel (OTS) - Gestern Mittwoch, den 12. Juni, fand in Brüssel die konstituierende Sitzung der Fraktion „Identität und Demokratie - ID“ statt, bei der auch die freiheitliche Delegation Mitglied ist. Der freiheitliche Delegationsleiter Harald Vilimsky zeigte sich sehr erfreut über den geglückten Start. „Es ist uns gelungen, einen ersten Schritt hin zu einer Vereinigung des freiheitlich-konservativ-patriotischen Lagers im EU-Parlament zu setzen. Die neue ID-Fraktion vereinigt nämlich sowohl Delegationen aus der ECR, der EFDD, als auch aus der alten ENF-Fraktion. Und mit nunmehr 73 Abgeordneten stellen wir die größte patriotische Fraktion im EU-Parlament“, so Vilimsky.

Ziel dieser Fraktion sei weder eine Zerschlagung der EU noch ein Austritt aus der Europäischen Union, jedoch die Erzeugung eines notwendigen Reformdrucks auf das europäische Einigungswerk. „Echte Subsidiarität, Kampf der illegalen Migration, mehr direkte Demokratie und Erhalt der Vielfalt in Europa auf allen Ebenen stehen dabei als Ziele ganz oben“, sagte Vilimsky. Präsident und damit Gesicht dieser neuen Fraktion wird Marco Zanni aus Italien sein, der als enger Vertrauter des italienischen Lega-Chefs Matteo Salvini gilt.

Der neuen Gruppierung gehören insgesamt neun Delegationen an, wobei die Lega mit 28 Abgeordneten die größte nationale Delegation stellt, gefolgt von den Franzosen des „Rassemblement National“, mit 22 Mandataren, der deutschen AfD mit 11 Abgeordneten, der FPÖ und dem Vlaams Belang mit drei, den „Finnen“ und der tschechischen SPD mit je zwei sowie der Dänischen Volkspartei und der estnischen EKRE mit je einem Abgeordneten. „Mit neun nationalen Delegationen haben wir nicht nur genügend Stabilität an Bord, sondern auch erfolgreiche und teilweise in Regierungsverantwortung stehende Parteien, wie die italienische Lega und die estnische EKRE, was die Attraktivität der Fraktion weiter erhöht. Ich bin daher frohen Mutes, dass nach einem Brexit der nächste Schritt hin zu einer weiteren Erstarkung dieser EU-Reformallianz, entweder durch Aufnahme weiterer Delegationen oder durch einen Zusammenschluss mit der EKR-Fraktion, erreicht werden könnte“, so Vilimsky.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004