NEOS zu Weltblutspendetag: Diskriminierungsfreies Spenden ermöglichen

Gerald Loacker: „Andere Länder haben bereits vorgezeigt, dass genereller Ausschluss für schwule Männer abgeschafft werden kann, ohne die Qualität zu gefährden.“

Wien (OTS) - Mit einem Appell, Blut zu spenden, verweist NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker auf den Welttag der Blutspende am 14. Juni: „Blutspenden kann Leben retten. Alle 90 Sekunden wird in Österreich eine Blutkonserve benötigt, dieser Bedarf kann nur durch freiwillige Spenderinnen und Spender gedeckt werden."

Anlässlich der Pride-Woche erinnert Loacker auch daran, dass durch Fortschritte in der Medizin auch an die Ausweitung der potentiellen Spender_innengruppen gedacht werden sollte: „Die Altersobergrenze konnte inzwischen aufgehoben werden, es wäre an der Zeit, dass auch diskriminierungsfreie Blutspende ermöglicht wird. Männer, die Sex mit Männern haben, sind aktuell generell von der Blutspende ausgeschlossen. Das kann und muss überdacht werden, nachdem viele andere Staaten mittlerweile auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse andere Wege gehen. Zuletzt wurde das Verbot der Blutspende für diese Personengruppe in Israel aufgehoben und in Großbritannien weitestgehend ermöglicht. Es wäre ein schönes Zeichen im Sinne der Gleichberechtigung und auch im Sinne des Gesundheitssystems, wenn diese Personen auch spenden könnten.“

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