SPÖ: Wasser schützen, Zukunft sichern

Seiser: Kärntens Wasserressourcen vor Privatisierung und Spekulation schützen. Einstimmiger Beschluss für verfassungsrechtlichen Schutz des Kärntner Trinkwassers.

Klagenfurt (OTS) - „Kärntens Reichtum an Trinkwasser und Seen ist sein größter Schatz. Darum sind wir alle klar aufgefordert, uns für seinen Erhalt und Schutz einzusetzen“, stellt SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser heute anlässlich der Aktuellen Stunde in der Sitzung des Kärntner Landtags klar.

Ein Dringlichkeitsantrag, der fordert, dass der Schutz des Kärntner Trinkwassers auf verfassungsrechtliche Grundlagen gestellt wird, wird heute von allen Parteien im Landtag gemeinsam eingebracht.

„Wir machen deutlich: Der Zugang zu hochwertigem Trinkwasser ist für uns ganz klar ein Menschenrecht. Deshalb müssen wir unser Wasser vor Privatisierung und Spekulation schützen – nur so können wir sicherstellen, dass es auch in Zukunft uns, unseren Kindern und Kindeskindern in unverändert hoher Qualität zugutekommt“, so Seiser, der in diesem Zusammenhang auf die Kärntner Wassercharta verweist, die von Wasserwirtschaftsreferent Daniel Fellner ausgearbeitet wird und die ein weiteres, wirkungsmächtiges Werkzeug zum Schutz von Kärntens Wasserressourcen darstellen wird.

„Ein Gebot der Stunde ist aber auch die effiziente Verteilung von Trinkwasser, die im Zuge des voranschreitenden Klimawandels immer wichtiger wird. Das anstehende Großprojekt der Wasserschiene im Zentralraum ist dafür ein Meilenstein, der das Wassermanagement enorm verbessern wird. Das ist nicht zuletzt ein wichtiger Garant für die Versorgungssicherheit“, so Seiser, der für den sprudelnden Reichtum Kärntens ein anschauliches Beispiel findet: „Die überregionale Wasserbilanz des Zentralraumes zeigt einen Trinkwasserüberschuss von rund 925 Kubikmetern Wasser: pro Stunde! Anders gesagt, der Große Wappensaal des Kärntner Landhauses wäre allein mit dem Überschuss an Trinkwasser nur vom Zentralraum in drei Stunden restlos gefüllt. Mit diesem Reichtum müssen wir nachhaltig umgehen und ihn für die Zukunft optimal nutzen – vor allem im Zentralraum, wo der größte Bedarf besteht.“

„Wasser ist ein Lebenselixier, das in Zukunft noch wertvoller werden wird. Für einen nachhaltigen Umgang und einen offenen Zugang für alle Kärntnerinnen und Kärntner müssen wir darum schon heute die Weichen stellen“, schließt Seiser.

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