Wiener und Waitz begrüßen Initiative zu Glyphosatverbot im Nationalrat

Grüne fordern ÖVP auf, im Interesse von Umwelt und Gesundheit zu handeln

Wien/Brüssel (OTS) - "Es sind gute Nachrichten für die Umwelt und für die Gesundheit", sagt Sarah Wiener, künftige EU-Abgeordnete der Grünen angesichts des Antrags des SPÖ-Nationalratklubs, Glyphosat in Österreich zu verbieten. "Glyphosat steht im Verdacht, die Gesundheit der Menschen und die Biodiversität zu gefährden und deswegen ist es höchst an der Zeit, es von unseren Grünflächen, Äckern und Tellern zu verbannen!"

Die Grünen arbeiten seit Jahren auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene daran, den Einsatz von Glyphosat-hältigen Pestiziden zu untersagen. Dabei braucht es ein Komplettverbot für Anwendungen im öffentlichen Raum und in Privatgärten sowie auch für die Landwirtschaft.

"Dass die ÖVP nun schon wieder zögert und zaudert und die Landwirtschaft vom Verbot ausnehmen will, zeigt, dass für die Türkisen Umwelt- und Gesundheitsschutz nur Lippenbekenntnisse sind", kritisiert Thomas Waitz, Noch-EU-Abgeordneter der Grünen und Biobauer. "Selbstverständlich müssen die Bäuerinnen und Bauern beim Ausstieg aus dem Gift unterstützt werden. Das Glyphosat-Verbot wird jedoch kommen, wenn nicht in Österreich, dann auf EU-Ebene. Es wäre also höchst angebracht, den Bäuerinnen und Bauern reinen Wein einzuschenken und intensiv an passenden Alternativen zu arbeiten", so Waitz.

"Im Wahlkampf haben sich alle Parteien als Umwelt-und Klimaschützer präsentiert. Nun müssen sie Farbe bekennen und zu ihren Worten stehen - andernfalls sind sie dafür verantwortlich, das Vertrauen in die Politik noch weiter zu schwächen. Wir fordern deshalb alle Parteien – und besonders die ÖVP - auf, sich zu Politik für Gesundheit und Umwelt, für Artenvielfalt und Bodenleben zu bekennen und dem Antrag auf ein Totalverbot zuzustimmen", so Wiener und Waitz.

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