Nationalrat - Holzleitner: Kinder- und Jugendrechte nach österreichweit einheitlichen Standards weiterentwickeln

Wien (OTS/SK) - Der Nationalrat beschließt am Mittwoch die 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern über die Kompetenzaufteilung in der Kinder- und Jugendhilfe. Für die SPÖ-Kinder- und -Jugendsprecherin Eva-Maria Holzleitner ist es wichtig, dass dabei die Standards aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 abgesichert werden, und, noch wichtiger, dass auch die Weiterentwicklung unter Einbindung von ExpertInnen fixiert wird. ****

Bei der Weiterentwicklung geht es um hohe und einheitliche Standards für alle Bundesländer. Sehr hilfreich dafür wäre, wie Holzleitner betont, dass ein Fachbeirat die Weiterentwicklung begleitet und evaluiert. Der Beirat soll, wie vom Kinderrechte-Board im Bundeskanzleramt empfohlen, beim Bund eingerichtet werden. Holzleitner hat dazu einen Entschließungsantrag eingebracht, sie hofft, dass der Antrag im Ausschuss für Familie und Jugend eine Mehrheit finden wird.

Kinderrechte feiern heuer ihr 30-jähriges Bestehen; im November 1989 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Konvention über die Rechte des Kindes verabschiedet. Noch im gleichen Jahr hat Österreich als einer der ersten Staaten Gewalt in der Erziehung verboten. Für Holzleitner ein freudiges Jubiläum, das man am besten feiern kann, indem man die Rechte von Kindern und Jugendlichen ständig weiterentwickelt und verbessert, und zwar österreichweit nach den gleichen hohen Ansprüchen. (Schluss) bj/wf/mp

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