Heeres-Sicherheitsschule: FPÖ appelliert an den Verteidigungsminister, seine Entscheidung unverzüglich zurückzunehmen

„Gemeinsamer Entschließungsantrag für Erhalt der Heeres-Sicherheitsschule in Wiener Neustadt“

Wien (OTS) - „Eine Einstellung der Heeres-Sicherheitsschule in Wiener Neustadt – wie dies der neue Verteidigungsminister kürzlich angekündigt hat - würde sowohl einen bildungspolitischen, als auch einen sicherheitspolitischen Schaden für Österreich bedeuten. Aus diesem Grund wurde der Minister heute in einem gemeinsamen Entschließungsantrag aufgefordert, dass die Sicherheitsschule in Wiener Neustadt, wie von der FPÖ-ÖVP-Regierung 2018 beschlossen, erhalten bleibt und im Herbst 2019 mit zwei Klassen den Betrieb plangemäß aufnehmen kann“, sagten heute der FPÖ-Wehrsprecher und Obmann des parlamentarischen Landesverteidigungsausschusses NAbg. Dr. Reinhard E. Bösch, der FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker sowie der freiheitliche niederösterreichische Nationalratsabgeordnete Dr. Walter Rosenkranz.

„Diese Sicherheitsschule - ein Leuchtturmprojekt der letzten Bundesregierung - nun einstellen zu wollen, wäre nicht zukunftsorientiert, sondern lediglich zu kurz gedacht und ein nachhaltiger Schaden für die Schüler, für Österreich sowie für das Bundesheer“, betonte Bösch.

„Hier wurde ein völlig neuartiger Schultyp geschaffen und der würde nun einfach gestrichen – das ist eine große Ungerechtigkeit für die 53 Schüler, die in dieser Schule angemeldet sind und sich schon auf ihre Schullaufbahn freuen“, sagte Rosenkranz.

„Dieses vom Verteidigungs- und dem Bildungsministerium geplante einzigartige Bildungsprojekt sollte einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung zukünftiger Führungskräfte und damit verbundenen Einsatzfähigkeit des Bundesheeres leisten. Dass diese nun ohne jegliche Vorwarnung einfach eingestellt wird, ist daher im Sinne der Nachhaltigkeit klar abzulehnen“, so Hafenecker.

Diese Schule dürfe nicht dem Sparstift des Verteidigungsministers zum Opfer fallen, so Bösch, Hafenecker und Rosenkranz, die an den Minister appellierten, seine Entscheidung unverzüglich zurückzunehmen. Die FPÖ stehe daher ganz klar für die Schaffung von notwendigen budgetären Voraussetzungen des Bundesheeres gemäß den Vorschlägen des Positionspapieres des Generalstabes zur Verfügung.


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