Muchitsch: Amazon – Skandalöse Arbeitsbedingungen dürfen in Österreich keinen Platz haben

Wien (OTS/SK) - „Volle Unterstützung beim Kampf gegen katastrophale Arbeitsbedingungen beim Online-Giganten Amazon“, sichert SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch der Bundesvorsitzenden der GPA-djp, Barbara Teiber, und ihren Aktivitäten gegen den „Problemfall Amazon“ zu. Froh zeigt sich Muchitsch, dass die Gewerkschaft der Privatangestellten sofort Maßnahmen und Schritte für die Beschäftigten bei Amazon setzt, um menschenunwürdigen Praktiken wie Überwachung, Disziplinierungen und Erniedrigungen ein Ende zu setzen. „Ausbeutung und skandalöse Arbeitsbedingungen dürfen in Österreich keinen Platz haben. Starke gewerkschaftliche Vertretung ist dafür ein Garant, das wird hier einmal mehr besonders deutlich“, so Muchitsch. ****

„Vielen Konsumentinnen und Konsumenten ist nicht bewusst, welche Folgen der Online-Einkauf für die ArbeitnehmerInnen und unser Umfeld hat“, so Muchitsch. Denn es geht nicht nur um skandalöse Arbeitsbedingungen, es hat auch Auswirkungen auf die Gemeinden. Greißler sperren zu und es gehen Arbeitsplätze vor Ort verloren. „Wir müssen uns bewusst sein, dass das bequeme Online-Bestellen vom Wohnzimmer aus negative Konsequenzen hat“, appelliert Muchitsch.

Skandalös sind auch die Steuervermeidungspraktiken von internationalen Konzernen von Starbucks bis Amazon. „Jeder Greißler und jedes Kaffeehaus zahlt mehr Steuern als die multinationalen Konzerne. „Hier muss es endlich Steuergerechtigkeit geben und eine echte Digitalsteuer für Online-Giganten wie Amazon, die eine faire Besteuerung sicherstellt, damit österreichische Händler und ihre Beschäftigten nicht länger benachteiligt sind“, fordert Muchitsch abschließend. (Schluss) ls/sl/mp

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