„Am Schauplatz“-Reportage „Wie man die Welt repariert“ zum ORF-Schwerpunkt „MUTTER ERDE – Verwenden statt verschwenden“

Am 13. Juni um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Und doch gibt es aktuell auch einen Gegentrend. „Am Schauplatz“-Reporter Robert Gordon hat sich für den ORF-MUTTER ERDE-Schwerpunkt „Verwenden statt verschwenden“ (Details unter presse.ORF.at) quer durch Österreich auf den Weg gemacht, um der Frage nachzugehen, warum das Reparieren von Mixer, Waschmaschine und Handy für manche zum Hobby geworden ist. ORF 2 zeigt seine Reportage „Wie man die Welt repariert“ am Donnerstag, dem 13. Juni 2019, um 21.05 Uhr.

Der Tirolerin Michaela Brötz ist es zum Beispiel gelungen, an die 700 Aktive um sich zu scharen, die sich regelmäßig zu sogenannten Repair-Cafés treffen. Die Besucher/innen kommen in Scharen mit defekten Elektrogeräten und lassen sich beim Reparieren helfen. Wenn es gelänge, die Funktionsdauer langlebiger Güter wie Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Küchenmaschinen wesentlich zu verlängern, könnte sehr viel CO2-Ausstoß vermieden werden, denn bei den meisten Geräten geht der Großteil der Energie schon bei der Herstellung verloren. Sepp Eisenriegler vom Wiener Reparatur- und Service-Zentrum beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Problem der Verschwendung bei langlebigen Gütern. Er kennt viele Schwachstellen, die absichtlich in Elektrogeräte eingebaut werden, damit sie früher kaputtgehen. So kurbeln viele Unternehmen ihren Absatz an, obwohl der Bedarf längst mehr als gedeckt ist. Bei elektronischen Geräten wie Smartphones warten ihre Besitzer/innen nicht einmal, bis sie kaputt sind, bevor sie sie durch ein neues Produkt ersetzen. Mit Riesenaufwand produziert, werden Handys oft nur ein Jahr lang benützt. Kürzer als ein T-Shirt. Robert Gordon hat Menschen getroffen, die sich all dem entgegenstellen.

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