Pilz zur drohenden Hinrichtung eines 18-jährigen: Sanktionen gegen Saudi-Kindermörder

Regierung muss Abdullah-Zentrum in Wien sofort schließen

Wien (OTS) - Jetzt droht einem 18-jährigen in Saudi-Arabien die Todesstrafe, weil er acht Jahre zuvor, also als Zehnjähriger, an einer Demonstration für Menschenrechte teilgenommen hat.

„Ein grundlegendes Menschenrecht, nämlich die Teilnahme an einer Demonstration, genügt der saudi-arabischen Regierung, um einen Jugendlichen hinzurichten“, sagt Peter Pilz. Dazu wird Pilz in der heutigen Nationalratssitzung einen Entschließungsantrag einbringen.

"Ich fordere den Außenminister und die gesamte Bundesregierung auf, alle ihr politisch und diplomatisch zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um die Ermordung des Jugendlichen Murtaja Qureiris zu verhindern und seine Freilassung zu erwirken. Für den Fall, dass diese Bemühungen scheitern sollten, sind sämtliche diplomatischen Beziehungen zu Saudi-Arabien abzubrechen und das in Österreich zugeteilte saudi-arabische diplomatische Personal auszuweisen."

Pilz fordert mit seinem Antrag eine klare Absage an das Kindermörder-Regime in Riad: die Schließung des König-Abdullah-Zentrums. „Angesichts der schweren und permanenten Menschenrechtsverletzungen durch das Königreich Saudi-Arabien muss die Bundesregierung vom entsprechenden Errichtungsübereinkommen mit dem Abdullah-Zentrum in Wien zurücktreten und das diesbezügliche Amtssitzabkommen kündigen. Wer Kinder verhaften, foltern und ermorden lässt, kann nicht Partner eines 'Dialogs' über Menschenrechte und Religionsfreiheit sein."

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub JETZT
Eva Kellermann
Pressesprecherin
06648818 1042
eva.kellermann@nr-klub.jetzt
www.nr-klub.jetzt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LPP0001