FPÖ Hafenecker: Strache-Rückkehr als Spitzenkandidat in Wien nicht ausgeschlossen

Wien (OTS) - FPÖ Generalsekretär Christian Hafenecker hält eine Rückkehr Heinz Christian Straches als freiheitlicher Spitzenkandidat bei der Wien-Wahl für möglich. Im Interview mit den Regionalmedien Austria erklärt Hafenecker wörtlich:

RMA: Gibt es einen anderen Plan für HC Strache? Ein Comeback als Spitzenkandidat bei den Wien-Wahlen zum Beispiel?
Hafenecker: Jetzt ist wichtig aufzuklären, welche Mächte und Kräfte hinter dem Video stecken. Über den Sommer wird viel Licht ins Dunkel kommen. Und dann muss man die Sache neu bewerten.

RMA: Sie schließen nicht aus, dass er als Spitzenkandidat bei der Wahl in Wien antritt?
Hafenecker: Nein, das schließe ich nicht aus, wenn bis dahin die Ibiza-Hintergründe restlos aufgeklärt sind.

Hafenecker beschäftigt sich FPÖ-Intern auch mit der Aufklärung der Hintergründe, welche zum verhängnisvollen Ibiza-Video geführt haben. Bezüglich Auftraggeber verfolgt Hafenecker eine Spur ins "befreundete Ausland", konkret nach Deutschland. Im Interview heißt es wörtlich:

RMA: Sie beschäftigen sich in der FPÖ mit der Aufklärung des Ibiza-Videos. Wie weit ist die Arbeit?
Hafenecker: Die Aufklärung kommt gut voran und es stellt sich immer mehr heraus, dass es nicht russische Facebook-Angriffe sind, die Wahlen in Österreich beeinflussen. Vielmehr sind es Angriffe, die vielleicht aus dem eigenen Parlament kommen oder vielleicht aus dem befreundeten Ausland...

RMA: Wer soll das sein?
Hafenecker: Man kann klar feststellen, dass das in Deutschland gestartet wurde. Süddeutsche Zeitung und Spiegel haben sich zusammengetan und kurz vor der EU-Wahl eine Attacke gegen Österreich geführt. Bevor wir uns davor fürchten, wer alles außerhalb Europas auf Wahlen Einfluss nehmen könnte, sollte man sich anschauen, was alles in der EU möglich ist.

RMA: Warum sollte Deutschland Österreichs Regierung sprengen?
Hafenecker: Es ist im Interesse der Deutschen Regierung festzustellen, dass eine rechtskonservative Regierung in Österreich nicht funktioniert. Auch in Deutschland zeichnen sich neue Mehrheiten ab. Die SPD ist zertrümmert worden, liegt mit zwölf Prozent am Boden.

Das gesamte Interview wurde von Christian Hafenecker autorisiert und ist im Netz unter www.meinbezirk.at/3447657 nachzulesen.

Die Bezirksblätter Niederösterreich, eine Marke der RMA, erscheint wöchentlich mit 29 Bezirksausgaben.

Weiterführende Links:
Regionalmedien Austria AG: regionalmedien.at | meinbezirk.at

Rückfragen & Kontakt:

Bezirksblätter Niederösterreich
Oswald Hicker Chefredakteur
M + 43/664/80 666 5070
oswald.hicker@bezirksblaetter.at
www.meinbezirk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | REG0001