NEOS zu Mahrer: Kompensationsforderung ist ein weiteres, absurdes Kapitel in der unendlichen Geschichte rund um das Rauchverbot

Gerald Loacker: „Sollte sich der Wirtschaftskammerpräsident um seine Schäfchen sorgen, so kann der Wirtschaftskammerpräsident auch gern ins eigene Börserl greifen.“

Wien (OTS) - Mit großem Unverständnis reagiert der stv. NEOS-Klubobmann Gerald Loacker auf die Forderungen von Wirtschaftskammerpräsident Mahrer, man müsse den Mitgliedsbetrieben die Kosten für etwaige Investitionen abgelten, sollte nun tatsächlich ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie kommen. „Da muss man sich schon fragen: Wer soll die Kompensationszahlungen leisten? Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler? Wie stellt sich das der Wirtschaftskammerpräsident vor? Und überhaupt: Jede Gastronomin, jeder Gastronom war darauf vorbereitet, dass das Rauchverbot bereits im Mai 2018 in Kraft tritt. Da kam es für alle eher überraschend, dass Türkis-Blau ihre Tschick-Politik fortgeführt hat und zurückgerudert ist. Es erschließt sich mir keineswegs, warum Mahrer plötzlich Kompensationszahlungen einfordert, wenn das Rauchverbot einfach ein Jahr später in Kraft tritt. Aber offensichtlich versteht diese Logik nur ein Kämmerer.“

Abschließend hat Loacker noch einen Vorschlag, sollte man von Seiten der WKO auf Kompensationszahlungen bestehen: „Wenn die Betriebe in finanzielle Schwierigkeiten geraten, so wäre meine freundliche Empfehlung, diese Kompensation aus der Kammerumlage 2 zu leisten. Sollte sich der Wirtschaftskammerpräsident um seine Schäfchen sorgen, so kann der Wirtschaftskammerpräsident auch gern ins eigene Börserl greifen.“

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